Daimler bekräftigt CO2-Ziel von 125 g/km bis 2016

Flottenverbrauch reduzieren

Die Mercedes B-Klasse Electric Drive wird in Paris vorgestellt.
Die Mercedes B-Klasse Electric Drive. © Mercedes

Daimler setzt auf nachhaltige Mobilität. Dazu will der Autobauer den CO2-Ausstoß seiner Flotte weiter deutlich reduzieren. Bis zum Jahr 2016 soll ein Ziel von 125 g/km erreicht werden.

Der Autobauer Daimler hat die CO2-Emissionen seiner Fahrzeuge im Vorjahr deutlich reduziert. Wie Entwicklungsvorstand Thomas Weber am Dienstagabend bei der Vorstellung des Nachhaltigkeitsberichts des Unternehmens in Berlin sagte, sei der Ausstoß der Neuwagenflotte in der EU im vergangenen Jahr um sechs Gramm auf 134 g/km gesunken. Das entspricht einem Durchschnittsverbrauch von 5,4 Litern auf 100 Kilometern.

Verbrauch seit 2007 um fast 25 Prozent gesenkt

Seit dem Jahr 2007 konnte der Autobauer nach eigenen Angaben den Verbrauch seiner Flotte um 24,7 Prozent senken. "Für das Jahr 2016 peilen wir die 125 g/km an", sagte Weber. Er zeigte sich zuversichtlich, dass man dieses CO2-Ziel mit der bereits vor acht Jahren aufgestellten "Roadmap" erreichen werde.

Diese Roadmap sieht neben einer weiteren Optimierung der Verbrennungsmotoren, eine Hybridisierung und Elektrifizierung der Fahrzeugflotte vor, wie Weber erklärte. So verbraucht beispielsweise die Mercedes A-Klasse 180 CDI BlueEfficiency nur 3,8 Liter (CO2-Ausstoß 98 g/km). Der neue S 500 Plug-in-Hybrid, der im Herbst auf den Markt kommen wird, soll nur 69 Gramm CO2 pro Kilometer emittieren.

Und der Smart Electric Drive oder die ebenso elektrisch angetriebene B-Klasse sind zumindest lokal emissionsfrei unterwegs. Mit dieser Strategie zur Reduzierung des Treibhausgases CO2 will Daimler auch die CO2-Vorgaben aus Brüssel erreichen, die bis zum Jahr 2021 einen durchschnittlichen CO2-Ausstoß der Flotte von 95 g/km beziehungsweise 100 g/km für Premiumhersteller vorsehen. Derzeit bietet Mercedes seinen Kunden mehr als 50 Modelle mit einem CO2-Ausstoß von unter 120 g/km und 71 Modelle von unter 130 g/km an. Ursprünglich hätten die Autobauer diesen CO2-Wert von 95 g/km bereits im Jahr 2020 erreichen sollen, doch dieses Ziel wurde insbesondere auch aufgrund des Vetos Deutschlands um ein Jahr nach hinten geschoben. (AG/FM)