Daimler baut Produktion in Argentinien aus

Investitionen in Höhe von 138 Millionen Euro

Dieter Zetsche (2. v.l.) und Argentiniens Präsidentin Kirchner (m.)
Dieter Zetsche (2. v.l.) und Argentiniens Präsidentin Cristina Fernandez de Kirchner (m.). © Daimler

Der Daimler-Konzern investiert in Argentinien 138 Millionen Euro in den Ausbau seiner Produktionskapazitäten für die Bus-, Lkw- und Transportmodelle. Insgesamt werden 850 neue Arbeitsplätze geschaffen.

Der Autobauer Daimler investiert in den kommenden Jahren rund 170 Millionen Dollar (138 Millionen Euro) in Argentinien. Dies teilte der Konzern am Freitag in Stuttgart mit. Daimler-Chef Dieter Zetsche sagte anlässlich einer Lateinamerikareise, das Geld werde für die Produktion neuer Bus-, Lastwagen- und Transporter-Modelle in das Werk Juan Manuel Fangio in Buenos Aires investiert.

Daimler schafft 850 neue Stellen

Außerdem sollten dort 850 neue Stellen geschaffen werden. Das entspricht einer Erhöhung der Belegschaft um 40 Prozent. „Damit unterstreichen wir, dass Daimler einer der führenden Nutzfahrzeughersteller in Argentinien ist und eine wichtige Rolle als Arbeitgeber in dieser Region spielt“, sagte Zetsche. Bei seinem Aufenthalt in Buenos Aires traf Zetsche sich auch zu einem Gespräch mit der argentinischen Präsidentin Cristina Fernandez de Kirchner.

In der argentinischen Hauptstadt fertigen mehr als 1.800 Mitarbeiter den aktuellen Sprinter, Lastwagen und Fahrgestelle für Stadtbusse. "Die letzten Jahre haben gezeigt, dass Argentinien ein robustes Wirtschaftswachstum hat und damit für uns ein Markt mit viel Potenzial ist und bleibt", erklärte Zetsche

Daimler ist mittlerweile seit 61 Jahren in Argentinien aktiv. In dem südamerikanischen Staat hatten die Schwaben das erste Produktionswerk des Unternehmens außerhalb Deutschlands gegründet. Seither wurden mehr als eine halbe Millionen Fahrzeuge produziert worden, „darunter mehr als 200.000 Sprinter, 180.000 Lkw und 100.000 Omnibusse. (AG/dpa)