DS7 Crossback: Nicht nur für Präsidenten

Bestellstart für SUV

Der DS 7 Sportback.
Der DS 7 Sportback. © DS

Der französische Präsident Emmanuel Macron fuhr im DS7 Sportback bei seiner Amtseinführung. Nun ist das SUV der Franzosen auch in Deutschland bestellbar.

Zu Preisen ab 31.500 Euro ist ab sofort der DS7 Crossback bestellbar. Das erste komplett eigenständige SUV der edlen PSA-Tochter soll teutonischen Platzhirschen wie VW Tiguan oder Audi Q3 französischen Crossover-Charme entgegensetzen. Die Auslieferung startet im Februar 2018.

Den Antrieb übernimmt in der Basisversion ein 1,2-Liter-Turbobenziner mit 96 kW/130 PS, alternativ ist zum Marktstart eine Variante mit 121 kW/165 PS zu haben. Zunächst einziger Diesel ist ein 96 kW/130 PS starker 1,5-Liter-Motor, der optional mit einer Achtgangautomatik kombiniert werden kann. Alle Motoren erfüllen die aktuellste Abgasnorm Euro 6dtemp. Im kommenden Jahr ergänzen weitere Benziner und Diesel das Programm, 2019 startet eine Plug-in-Hybridvariante mit 220 kW/300 PS und Allradtechnik. Alle anderen Motorisierungen müssen mit Frontantrieb auskommen.

DS 7 in fünf Ausstattungsstufen

Der 4,57 Meter lange Crossover wird in fünf Ausstattungslinien angeboten. Das Basisniveau umfasst unter anderem bereits 17-Zoll-Felgen, Xenonlicht und einen City-Notbremsassistenten. In den höheren Linien sind unter anderem eine spezielle Traktionskontrolle als Allrad-Ersatz, LED-Licht und bis zu 19 Zoll große Felgen an Bord.

Der DS 7 Crossback ist das erste eigenständige Modell der ehemaligen Citroen-Submarke DS. Bisher bestand die Produktpalette lediglich aus äußerlich aufgewerteten Citroen-Modellen. Die Basis teilt sich das designierte Flaggschiff allerdings weiterhin mit Konzernmodellen wie Peugeot 5008 und Citroen C5 Aircross. Bei Design, Ambiente und Ausstattung will sich der DS 7 jedoch deutlich von den Volumen-Baureihen absetzen und vor allem als preiswertere Alternative zur deutschen Premium-Konkurrenz punkten. Diesen Anspruch untermauern neben der Plug-in-Hybridtechnik, die bei DS ihre Konzernpremiere feiert, auch Technik-Highlights wie eine aktive Federung oder Stil-Spielereien wie eine Analog-Uhr im Armaturenbrett. (SP-X)

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Nach dem Sport- und Publizistikstudium hat er sein Handwerk in einer Nachrichtenagentur gelernt. Danach war er Sportjournalist und hat drei Olympische Spiele (Sydney, Salt Lake City, Athen) als Berichterstatter begleitet. Bereits damals interessierten ihn mehr die Hintergründe als das Ergebnis. Seit 2005 berichtet er über die Autobranche. Neben der Autogazette verantwortet er auch das Magazin electrified.