Chevrolet feiert Absatzrekord

Stärkste Marke von GM

Der Chevrolet Cruze bekommt einen neuen Dieselmotor. © Chevrolet

Chevrolet hat sich im vergangenen Jahr der Grenze von fünf Millionen verkauften Autos angenähert. Besonders die Kompaktlimousine Cruze sorgte für Wachstum.

Chevrolet hat im vergangenen Jahr eine neue Bestmarke erreicht. Die General Motors-Tochter verkaufte 2011 weltweit 4,76 Millionen Fahrzeuge und trug so maßgeblich zum Erfolg des Mutterkonzerns bei. GM kam insgesamt auf über 9.025.942 Millionen Einheiten und erzielte so eine Steigerung um 7,6 Prozent im Vergleich mit 2010. Im Vorjahr waren insgesamt 8.385.484 Fahrzeuge verkauft worden.

Chevrolet wächst in Deutschland um 21.6 Prozent

Der Löwenanteil der Chevrolet-Verkäufe wurde auf dem Heimatmarkt abgesetzt. Hier fanden 1.775.812 Chevrolet einen neuen Eigentümer, was ein Plus von über 13 Prozent bedeutete. In China konnten 595.068 Einheiten abgesetzt werden, ein Plus von 9,5 Prozent. In Deutschland betrug das Absatzplus bei 29.762 Verkäufen gleich 21,6 Prozent. Ursprünglich wollte Deutschland-Geschäftsführer Steffen Raschig dieses Jahr sogar mit noch besseren Absatzzahlen beenden. Mitte des vergangenen Jahres hatte er angesichts von sieben Modellneuheiten von einer Absatzerwartung um die 32.000 Einheiten gesprochen. Doch aufgrund von Lieferschwierigkeiten für einige Modelle wie den Orlando in Folge der Naturkatastrophe in Japan und dadurch bedingte Probleme der Zulieferer ging diese Zielsetzung nicht ganz auf.

"Chevrolet verdankt sein beeindruckendes Wachstum in etablierten und aufstrebenden Märkten seiner starken neuen Modellpalette. Sie erfüllt die ganz unterschiedlichen Bedürfnisse von Kunden überall auf der Welt", so GM-Chef Dan Akerson.

Chevrolet Cruze maßgeblich für den Erfolg

Das Zugpferd der Marke war auch 2011 der Cruze. Die Kompaktlimousine wurde über 670.000 Mal verkauft. Seit der Einführung 2009 sind es über 1,13 Millionen Einheiten. Damit bleibt er weiterhin Chevrolets weltweit erfolgreichstes Modell.

Und auch für 2012 sind die Verantwortlichen zuversichtlich, nicht allein nur durch die Einführung der Mittelklasselimousine Malibu. "2012 werden wir unsere Fahrzeugpalette weiter ausbauen und damit das Wachstum in unseren Schlüsselmärkten fortführen", sagt Tim Lee, President GM International Operations. (AG/TF)

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Der diplomierte Religionspädagoge arbeitete neben seiner Tätigkeit als Gemeindereferent einer katholischen Kirchengemeinde in Berlin in der Sportredaktion der dpa. Anfang des Jahrtausends wechselte er zur Netzeitung. Seine Spezialgebiete waren die Fußball-Nationalelf sowie der Wintersport. Ab 2004 kam das Autoressort hinzu, ehe er 2006 die Autogazette mitgründete. Seit 2018 ist er als freier Journalist unterwegs.