Chevrolet Camaro lässt seine Muskeln spielen

Europapremiere auf IAA

Der Chevrolet Camaro muss in die Werkstatt.
Der Chevrolet Camaro muss in die Werkstatt. © GM

Der Markstart des neuen Chevrolet Camaro lässt noch bis Ende des Jahres auf sich warten. Doch die Fans des Muscle Cars können auf der IAA die Europapremiere des Coupés und Cabrios erleben.

Für die Fans ist der Chevrolet Camaro das Muscle Car schlechthin. Nun bringt die GM-Tochter das komplett überarbeitete Modell Ende des Jahres in Deutschland auf den Markt. Die Kunden können sich den ersten Eindruck des Sportwagens nun auf der Internationalen Automobilausstellung (IAA) in Frankfurt/Main machen. Das Coupé und das Cabrio werden auf der IAA ihre Europapremiere feiern.

„Mit dem Camaro verbindet man außergewöhnliches Design, Leistung und Fahrvergnügen. Wir sind stolz auf die Cabrio- und die Coupévariante. Mit der Neuauflage führen wir zugleich neue Hightechmerkmale ein, die dem Kunden zusätzlichen Komfort und Mehrwert bringen“, sagte Chevrolet-Europachef Thomas Sedran.

Bessere Aerodynamik bringt besser Fahrdynamik

Das neue Modell des US-Autobauers wartet durch eine noch effizientere Motorkühlung und eine noch bessere Fahrstabilität auf. Erreicht wurde dies durch umfassende aerodynamische Maßnahmen. So wurde unter anderem der Kühlergrill breiter gestaltet, während der obere Lufteinlass schmaler ausfällt. Durch die Entlüftungsöffnungen in der Fronthaube wird überschüssige Wärme abgeführt, wodurch der aerodynamische Auftrieb im Bereich des Vorderwagens reduziert wird. In der Folge liegt der Camaro noch satter auf der Straße.

Für Vortrieb des Camaro sorgt der bekannte 6,2-Liter große V8-Motor. Bestellt werden kann der Camaro dabei entweder mit dem serienmäßigen manuellen Sechsgang-Schaltgetriebe oder einer optionalen sechsstufigen Automatikversion. Hier verfügt der Camaro über eine die Effizienz steigernde Zylinderabschaltung und die variable Ventilsteuerung „VVT“. Für welche Variante sich der Kunde auch entscheidet, über zu wenig Leistung braucht er sich keine Gedanken machen: Während der V8 mit dem manuellen Sechsganggetriebe auf eine Leistung von 432 PS und ein maximales Drehmoment von 569 Nm kommt, sind es bei der Automatik immer noch 405 PS und 556 Nm. So motorisiert, sprintet das Coupé in 5,2 Sekunden auf Tempo 100, das Cabrio braucht dafür 0,2 Sekunden länger.

MyLink-Technologie auch beim Camaro

Damit sich der Fahrer bei diesem Kraftpaket auch voll und ganz auf das Fahren konzentrieren kann, verfügt der Camaro über ein Headup-Farbdisplay und die Chevrolet MyLink-Technologie. Sie ermöglicht dem Fahrer eine Vernetzung mit dem Smartphone, sodass Telefonverzeichnisse, persönlichen Musiklisten oder Fotogalerien auf dem Sieben-Zoll-Touchscreen-Farbmonitor angezeigt werden können. Das System verfügt zudem über eine Spracherkennung (Text-to-Speech-Funktion) mit der man sich an das Smartphone übermittelte Textnachrichten vorlesen lassen kann. Zur umfangreichen Serienausstattung von MyLink gehört zudem eine Rückfahrkamera. Natürlich kann das System auch als Navigationssystem genutzt werden. Ende des Jahres rollt der Chevrolet Camaro in Deutschland als Coupé ab 39.990 Euro und als Cabrio ab 44.990 Euro zu den Händlern. (AG/FM)