Cabrio-Fahrt: Dach ab, Mütze auf

Gefahr von Sonnenbrand

Das VW Golf Cabrio. © VW

Die Sonne scheint. Was kann es Schöneres geben, als mit einem Cabrio offen unterwegs zu sein. Doch man sollte sich vor zu starker Sonneinstrahlung schützen, dazu gehört auch eine Kopfbedeckung.

Eine Cabrio-Fahrt sorgt beim offenen Fahren eigentlich für einen kühlen Kopf. Doch auch wenn der Fahrtwind das Haupt scheinbar abkühlt, kann die Dauerbestrahlung durch die Sonne zu einem Sonnenstich führen. Eine Kopfbedeckung beugt vor.

Ob Kappe, Hut, Kopftuch oder Mütze - vor allem bei längeren "Oben-ohne-Fahrten" mit dem Cabrio oder bei offenem Schiebedach ist eine Kopfbedeckung obligatorisch, um die gefährliche UV-Strahlung der Sonne fernzuhalten. Die Augen werden mit einer Sonnenbrille in Schutz genommen. Das Einreiben des Gesichts mit Sonnencreme und die Verwendung von Lippenstift mit UV-Schutz beugen dem Sonnenbrand vor. Kinder sollten besonders geschützt werden, da ihre Haut und ihr Haar dünner sind als bei Erwachsenen.

Folgen des Sonnenstichs

Die Folgen eines Sonnenstichs reichen laut des Automobilclubs Kraftfahrer-Schutz von starken Kopfschmerzen über Übelkeit, Schwindel und Kollaps bis hin zur vorübergehenden Bewusstseinsstörung. Treten diese Symptome auf, sollte man dringend aus der Sonne gehen und sich mit erhöhtem Kopf hinlegen. Ausreichende Flüssigkeitsaufnahme und feuchte, kühle Tücher helfen, den Kopf wieder abzukühlen. Bei einer Tour mit dem Automobil muss die Fahrt unterbrochen werden, bis sich die betroffene Person erholt hat. (mid)