Start-up Byton baut Führung um

Carsten Breitfeld. Foto: Byton
Byton-Chef Carsten Breitfeld. © Byton

Das chinesische Start-up Byton ordnet seine Führungsstruktur neu. So wird Carsten Breitfeld nur noch die Rolle des Chairman of the Board bekleiden.

Bislang hatte der Manager bei der Marke sowohl die Position des Chariman of the Board als auch die des CEO inne. Diese Aufgabe wird zukünftig Daniel Kirchert übernehmen, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte.


Kirchert war bislang Präsident von Byton und hat das Unternehmen zusammen mit Breitfeld gegründet. In der neuen Struktur sollen die beiden Gründer weiter eng zusammen arbeiten und die Strategie und die Geschäftsziele vorantreiben.

Aufnahme der Produktion Ende des Jahres

Dazu gehört unter anderem die Aufnahme der Produktion des ersten Elektromodells von Byton, dem K-Byte, Ende des Jahres im Werk im chinesischen Nanjing. Dort sind kürzlich die ersten Hallen fertiggestellt worden. Gerade werden dort die Pressen und die Lackiererei errichtet. Diese Arbeiten sollen Ende Mai abgeschlossen sein.

Der K-Byte soll Anfang 2020 in China eingeführt werden. Im zweiten Halbjahr des kommenden Jahres folgen die USA und Europa. Das zweite Modell, der K-Byte, der auch auf der CES in Las Vegas gezeigt wurde, soll 2021 seinen Marktstart feiern. Der erste Byton-Store wurde gerade in Shanghai eröffnet. Insgesamt plant Byton mit 30 Store allein in China.

Marktstart 2020 in China

Auf dem Werksgelände wurden bislang im Prototypenwerk im zurückliegenden Jahr bereits 100 Prototypen gebaut. In der neuen Führungsstruktur soll sich Breitfeld als Vorstandsvorsitzender insbesondere auf die Koordination der Aktionärsbeziehungen, die mittelfristige Geschäfts- und Produktstrategie konzentrieren. Kirchert ist für den Tagesbetrieb und die Umsetzung der vom Board getroffenen Entscheidungen verantwortlich.

Breitfeld und Kirchert kommen beide vom Autobauer BMW. Breitfeld war dort unter anderem für die Entwicklung des Plug-in-Hybriden i8 verantwortlich. 2015 haben sie sich zusammen getan, um ein Start-up für Elektroautos zu gründen. Zum Führungsteam gehört mit Marketingchef Henrik Wenders ein weiterer Deutscher. Er kommt ebenfalls von BMW.

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