Byton dementiert Abgang von Breitfeld

Carsten Breitfeld. Foto: Byton
Byton-Chef Carsten Breitfeld. © Byton

Das chinesische Start-Up Byton hat Spekulationen zurückgewiesen, dass Mitgründer Carsten Breitfeld das Unternehmen verlässt. „Wir sind überrascht von diesen Spekulationen“, sagte ein Byton-Sprecher.

„Carsten Breitfeld bleibt dem Unternehmen erhalten“, sagte Sprecher Oliver Strohbach am Freitag der Autogazette. Eine Anfrage der Autogazette an Breitfeld blieb bisher unbeantwortet.


Das Manager Magazin hatte am Donnerstag berichtet, dass Carsten Breitfeld Byton in Kürze verlassen werde. „An der Vertragssituation unseres Topmanagement hat sich nichts geändert. Entsprechend wird auch Herr Breitfeld weiter dem Unternehmen erhalten bleiben“, so der Sprecher weiter.

Breitfeld einer der Mitgründer

Breitfeld gehört zusammen mit Daniel Kirchert zu einem der Gründer des chinesischen Elektro-Start-Ups. Breitfeld, der einst bei BMW den Sportwagen i8 entwickelt hat, ist „Chairmann of the Board“ des Autobauers. Bis zum Umbau der Führungsstruktur Ende Januar hatte Breitfeld auch die Position des CEO bekleidet. Diese Aufgabe wird seither von Kirchert ausgeübt. In dieser neuen Führungsstruktur  sollten die beiden Gründer weiterhin eng miteinander zusammen arbeiten und die Geschäftsziele vorantreiben, hieß es im Januar,

Dass Byton zugleich auch Probleme bei der C-Finanzierungsrunde habe, wurde vom Byton-Sprecher verneint. Gerade erste habe der Lead-Investor sein Investment bestätigt, sagte er. Zur Höhe der Investitionssumme wollte der Sprecher nichts sagen. Nach Information aus dem Unternehmensumfeld soll sich die Summe aber im Bereich von unter knapp unter 500 Millionen US Dollar bewegen.

Sommer beginnt Vorserienfertigung

Wie Strohbach sagte, sei man mit Blick auf den Bau des ersten Byton-Modells, dem M-Byte, „on Track“. So werde im Sommer mit der Vorserienfertigung begonnen, um dann im 4. Quartal in die Serienfertigung einzusteigen. Noch in diesem Jahr will Byton die ersten Modell in China auf den Markt bringen. „

Der richtige Markthochlauf in China soll dann Anfang 2020 erfolgen, ehe kurz darauf das Auto auch in den USA angeboten wird“. Über die Fortschritte in der Fabrik im chinesischen Nanjing will Byton in der kommenden Woche internationale bei einer Werksbesichtigung informieren.

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Nach dem Sport- und Publizistikstudium hat er sein Handwerk in einer Nachrichtenagentur gelernt. Danach war er Sportjournalist und hat drei Olympische Spiele (Sydney, Salt Lake City, Athen) als Berichterstatter begleitet. Bereits damals interessierten ihn mehr die Hintergründe als das Ergebnis. Seit 2005 berichtet er über die Autobranche. Neben der Autogazette verantwortet er auch das Magazin electrified.

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