Bugatti bringt mit «Black Bess» fünftes Sondermodell

Erinnerung an Vorgänger des Veyron

Bugatti bringt mit «Black Bess» fünftes Sondermodell
Auch das fünfte Bugatti-Sondermodell ist auf drei Einheiten limitiert. © Bugatti

Bugatti biegt bei seiner Sondermodell-Reihe auf die Zielgeraden ein. Auch die ebenfalls über zwei Millionen Euro teure vorletzte Edition wird noch vor dem Messe-Ende in China ausverkauft sein.

Bugatti präsentiert auf der Automesse in Peking das fünfte seiner sechsteiligen Sondermodell-Reihe. Nachdem die vier vorangegangenen Editionsmodelle an herausragende Persönlichkeiten des Sportwagenherstellers erinnerten, schafft der «Black Bess» Reminiszenzen an den Veyron-Vorgänger Typ 18 Black Bess. «Bugatti hat in seiner Geschichte nicht nur überaus erfolgreiche Rennwagen gebaut, sondern auch außergewöhnliche Fahrzeuge auf die Straße gebracht», sagt Bugatti-Präsident Wolfgang Schreiber, «als schnellstes Straßenfahrzeug seiner Zeit war der Typ 18 eine Klasse für sich. Er ist der legitime Vorgänger des Veyron und damit eine Bugatti-Legende.»

Bugatti Typ 18 verfügte über 100 PS

Der Typ 18 war mit 100 PS und 160 Stundenkilometer das schnellste Auto in den Anfängen der zweiten Dekade des 20. Jahrhunderts. Während Unternehmensgründer Ettore Bugatti 1912 mit dem Typ 18 Rennen fuhr und das Bergrennen am Mount Ventoux gewann, erhielt der Zweisitzer seinen Namen «Black Bess» nach einem englischen Rennpferd.

Das aktuelle Sondermodell «Black Bess» basiert auf einem Veyron 16.4 Grand Sport Vitesse. Der 16-Zylinder verfügt über 1200 PS sowie ein maximales Drehmoment von 1500 Newtonmetern zwischen 3000 und 5000 Umdrehungen in der Minute.

Bugatti-Sondermodelle schnell ausverkauft

Auch das fünfte Sondermodell kostet 2,15 Millionen Euro. Hinzu kommen die landesübliche Mehrwertsteuer und eventuell noch persönliche Ausstattungswünsche des Luxusfahrzeugs. Wie alle Sondermodelle der Reihe «Les Légendes de Bugatti» ist auch der «Black Bess» auf drei Einheiten limitiert. Und wie bei den vier vorangegangenen Modellen werden auch die drei «Black Bess»-Fahrzeuge wohl vor dem Messeende verkauft sein. (AG)

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Der diplomierte Religionspädagoge arbeitete neben seiner Tätigkeit als Gemeindereferent einer katholischen Kirchengemeinde in Berlin in der Sportredaktion der dpa. Anfang des Jahrtausends wechselte er zur Netzeitung. Seine Spezialgebiete waren die Fußball-Nationalelf sowie der Wintersport. Ab 2004 kam das Autoressort hinzu, ehe er 2006 die Autogazette mitgründete. Seit 2018 ist er als freier Journalist unterwegs.

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