Neuer BMW X1 wird geräumiger

Marktstart im Oktober

Neuer BMW X1 wird geräumiger
BMW hat den X1 überarbeitet. © BMW

BMW schickt den X1 im Oktober überarbeitet an den Start. Das kompakte SUV wird dann nicht nur über mehr Platz verfügen, sondern auch über noch effizientere Motoren verfügen.

Die zweite Generation des BMW X1 soll Ende Oktober an den Start gehen. Die Preise steigen und beginnen künftig bei 32 900 Euro. Der kompakte Geländewagen des Münchner Herstellers wird eigenen Angaben zufolge höher, bekommt ein prägnanteres SUV-Design und soll innen mehr Platz bieten. Mit einer aktualisierten Motorpalette soll der Wagen um bis zu 17 Prozent sparsamer fahren, so BMW weiter.

Fünf Zentimeter höher

Der neue BMW X1 ist 4,44 Meter lang und fünf Zentimeter höher als sein Vorgänger. Das Volumen des Gepäckabteils steigt auf 505 Liter und lässt sich auf bis zu 1550 Liter erweitern, die Rückbank ist um bis zu 13 Zentimeter verschiebbar. Neu auf der Optionsliste stehen Extras wie die LED-Scheinwerfer, das Head-Up-Display oder eine automatische Heckklappe, teilt der Hersteller mit.

Den Antrieb übernehmen zunächst fünf neu ins X1-Programm genommene Vierzylinder - zwei Benziner und drei Diesel. Sie decken ein Leistungsspektrum von 110 kW/150 PS bis 170 kW/231 PS ab und werden bis auf den Basis-Diesel mit Allradantrieb verkauft. Der Normverbrauch soll laut BMW zwischen 4,1 und 6,4 Litern liegen (CO2-Ausstoß: 109 bis 149 g/km).

Serienmäßig kommt der X1 mit Klimaanlage, Audiosystem und i-Drive-Bedientechnik zum Kunden. Gegen Aufpreis gibt es unter anderem das bereits aus anderen Modellen der Marke bekannte Head-up-Display, LED-Scheinwerfer und zahlreiche Assistenten. Darunter einen Tempomat mit Staufunktion und ein Notbremssystem für den Stadtverkehr. Die Preise dürften zunächst bei gut 31.000 Euro starten. Zu den Konkurrenten zählen Audi A1, Mercedes GLA und VW Tiguan.

Der neue X1 ist nach 2er Active Tourer und 2er Gran Tourer bereits das dritte BMW-Modell auf der neuen Frontantriebs-Plattform. Die sogenannte UKL-Architektur wird darüber hinaus von der Schwestermarke Mini genutzt. Auch die für 2017 erwartete Neuauflage des BMW 1er wird sich vom klassischen Hinterradantrieb verabschieden. (AG/SP-X/dpa)

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