BMW schüttet Rekord-Dividende aus

Nach Rekordjahr 2013

BMW-Vorstandschef Norbert Reithofer wechselt im Mai in den Aufsichtsrat.
BMW-Vorstandschef Norbert Reithofer wechselt im Mai in den Aufsichtsrat. © dpa

BMW hat das Geschäftsjahr zum vierten Mal in Folge mit Rekordergebnissen abgeschlossen. Auch die Aktionäre können sich freuen – besonders drei.

BMW hat zum vierten Mal in Folge ein Geschäftsjahr mit neuen Rekorden beendet. "Wir haben im abgelaufenen Geschäftsjahr neue Bestmarken bei Absatz und Konzernergebnis erzielt und alle angestrebten Ziele erreicht", sagte BMW-Chef Norbert Reithofer am Donnerstag in München.

BMW peilt zwei Millionen Verkäufe an

Zwar lag der Konzernumsatz mit 76 Milliarden Euro mit einem Prozent unter dem Vorjahresergebnis, dafür erhöhte sich das Konzernergebnis vor Steuern (EBT) um 1,4 Prozent auf die neue Bestmarke von 7,913 Milliarden Euro. Als Konzernüberschuss konnten die Münchner einen um 4,5 Prozent gestiegenen neuen Höchstwert von 5.34 Milliarden Euro verkünden.

Auch die Auslieferungen stiegen um 6,4 Prozent auf 1,963 Millionen Einheiten. Im kommenden Jahr will BMW die Zwei-Millionen-Marke knacken.

BMW hebt Dividende um zehn Cent an

Durch die Bestwerte werden Vorstand und Aufsichtsrat der Hauptversammlung am 15. Mai vorschlagen, die Dividende um zehn Cent auf den neuen Höchstwert von 2,60 Euro je Stammaktie und 2,62 Euro je Vorzugsaktie anzuheben, wie das Unternehmen mitteilte. Insgesamt würden dann über 1.707 Milliarden Euro ausgeschüttet.

Die Ausschüttung kommt besonders den drei Großaktionären Johanna Quandt, Stefan Quandt und Susanne Klatten zugute, die zusammen 46,7 Prozent der Stammaktien halten. Sie würden bei Zustimmung knapp 731 Millionen Euro an Dividendenzahlungen kassieren.

China größter Einzelmartk für BMW

Während BMW auf dem schwierigen europäischen Markt bei 859.546 Verkäufen ein knappes Minus von 0,7 Prozent hinnehmen musste, lief es in Asien und Amerika deutlich besser. In Asien konnten erstmals über eine halbe Million Fahrzeuge ausgeliefert werden, allein in China wurden 391.713 Einheiten verkauft. Mit dem Plus von 19,7 Prozent stieg das Reich der Mitte zum größten Einzelmarkt auf.


Rund 15.000 Fahrzeuge weniger wurden in den USA verkauft. Aber auch hier bedeuteten 376.636 Verkäufe ein Plus von 8,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr. "Unser strategischer Ansatz ist es, in den drei großen Weltregionen eine weltweit ausbalancierte Absatzverteilung zu erreichen und damit einseitige Abhängigkeiten zu vermeiden", so Reithofer. (AG/TF)