BMW mit Millionen-Investitionen in England

Wachstumsstrategie für Mini

Der Mini Roadster. © BMW

Der Autobauer BMW wird seine Werke in England massiv ausbauen. Dafür werden in den kommenden drei Jahren 315 Millionen Euro investiert.

BMW will seine britischen Werke in den kommenden drei Jahren mit weiteren 250 Millionen Pfund (315 Millionen Euro) ausbauen. Wie der Autokonzern am Montag in München berichtete, werde in das Mini-Werk in Oxford, das Presswerk in Swindon sowie das Motorenwerk in Hams Hall investiert. Die Investitionen seien Teil der Wachstumsstrategie für die BMW-Marke Mini.

Mittelfristig zehn Mini-Modelle

Mittelfristig soll es bis zu zehn verschiedene Modelle des englischen Kleinwagens geben. Die 250 Millionen Pfund sollen zusätzlich zu den bereits vor einem Jahr angekündigten Investitionen in Höhe von 500 Millionen Pfund fließen. An dem sogenannten Mini-Produktionsdreieck auf der Insel sind rund 5500 Mitarbeiter beschäftigt.

„Vor einem Jahr haben wir bereits Investitionen von 500 Millionen Pfund in unser britisches Produktionsnetzwerk bis 2014 angekündigt, jetzt erhöhen wir diesen Betrag nochmal um 250 Millionen Pfund bis 2015“, sagte BMW-Vorstand Harald Krüger. Insgesamt hätte BMW seit dem Jahr 2000 in die Werke in Großbritannien auf 1,75 Milliarden Pfund investiert. (AG/dpa)