BMW mit Bestwert ins neue Jahr

Auch Mini und Motorrad im Plus

Der neue BMW Fünfer verzeichnete einen glänzenden Start
Der neue BMW Fünfer verzeichnete einen glänzenden Start © BMW

BMW nimmt Kurs auf das nächste Rekordjahr. Auch Mini und die Motorradsparte konnten die Ergebnisse des Vorjahresmonats übertreffen.

Die BMW Group ist mit einem neuen Bestwert ins neue Jahr gestartet. 163.288 Verkäufe bei einem Wachstum von 6,8 Prozent bedeuteten den besten Jahresstart aller Zeiten.

„Wir sind gut ins neue Jahr gestartet und bauen auf dem Erfolg von 2016 auf“, sagte Vertriebsvorstand Ian Robertson, „wir sind überzeugt, dass die neuen Modelle, die wir dieses Jahr auf den Markt bringen, – besonders der neue BMW 5er, der kurz vor seinem Verkaufsstart steht – diesen Impuls im weiteren Verlauf dieses Jahres festigen. Unser Fokus liegt weiterhin auf Profitabilität und nachhaltigem, weltweit balanciertem Wachstum.“

BMW i-Sparte legt deutlich zu

Die Kernmarke BMW verkaufte 143.553 Einheiten, was einem Plus von 7,2 Prozent entspricht. Dabei legten die Verkäufe des X1 um 40,2 Prozent auf 20.059 Einheiten zu, der Absatz der BMW 3er Reihe kletterte um 6,3 Prozent auf 28.684 Fahrzeuge und das Flaggschiff der Marke, der BMW 7er, erzielte einen Absatzsprung um 29,8 Prozent auf 4403 weltweite Kundenauslieferungen, wie BMW mitteilte.

Gleich um 115,8 Prozent mehr nachgefragt als zum Auftakt 2016 waren die elektrifizierten Fahrzeuge, von denen 5232 Einheiten ausgeliefert wurden. Da sowohl der BMW 530e iPerformance im März sowie der Mini Cooper S E Countryman ALL4 Plug-in-Hybrid im Juni die Angebotspalette auffüllen, versprechen sich die Münchner auch in diesem Segment weiteres Wachstum.

BMW Motorrad etwas über Vorjahresniveau

Mini legte im Januar mit weltweit 19.563 Kundenauslieferungen um 3,7 Prozent zu. Allein der neue Mini Clubman machte bei 3693 Verkäufen und einer Steigerung um 60,5 Prozent ein Fünftel aller Verkäufe aus. Der ab Februar erhältliche Mini Countryman soll für weiteres Steigerungspotenzial sorgen.

Daneben wurden noch 116 Einheiten der Rolls-Royce-Tochter verkauft. Die Luxusmarke wird aber immer nur zum Ende eines Quartals gesondert aufgeführt.

Neben der Autosparte konnte auch BMW Motorrad einen guten Jahresstart verkünden, blieb aber mit einem Wachstum von lediglich 0,2 Prozent bei 7503 Verkäufen fast auf Vorjahresniveau. (AG/TF)