BMW erzielt besten Monatsabsatz aller Zeiten

Rolls-Royce rückläufig

Der BMW X1 verdoppelte den Monatsabsatz
Der BMW X1 verdoppelte den Monatsabsatz © BMW

Anfang März hat BMW das 100-jährige Bestehen der Marke gefeiert. Zum Ende des Jubiläumsmonats gab es das passende Geschenk in Form eines neuen Meilensteins.

BMW hat seinen Jubiläumsmonat zum 100-jährigen Bestehen der Marke stilvoll abgeschlossen. Zum ersten Mal in der Unternehmensgeschichte verkauften die Münchner mehr als 200.000 BMW in einem Monat. „Im März 2016 haben wir den besten Monatsabsatz aller Zeiten erzielt. Ich freue mich, dass wir mit unserer innovativen Produktpalette kontinuierliches, nachhaltiges und profitables Wachstum erwirtschaften“, sagte Vertriebsvorstand Ian Robertson.

Auch mit den Marken Mini und Rolls-Royce feierte die BMW Group neue Bestwerte. Insgesamt wurden 240.659 BMW, MINI und Rolls-Royce Fahrzeuge an Kunden in der ganzen Welt ausgeliefert – mehr als jemals in einem anderen Monat der Unternehmensgeschichte zuvor, wie der Hersteller mitteilte.

BMW erstmals über 200.000 Verkäufen

Unterm Strich stand für März ein Wachstum von 3,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Im Quartal wuchs die Group bei 557.605 Verkäufen um 5,9 Prozent. „Weltweit betrachtet bin ich zuversichtlich, dass sich dieser positive Trend auch im weiteren Jahresverlauf fortsetzen wird“, so Robertson weiter.

Allein von der Kernmarke wurden im dritten Monat 201.352 Autos in Kundenhand gegeben, was einem Zuwachs von 2,9 Prozent entspricht. Mit 478.743 verkauften Fahrzeugen nach drei Monaten notierte BMW zudem ein Rekordquartal und ein Plus von glatten sechs Prozent gegenüber den ersten drei Vorjahresmonaten.

BMW X1, 2er und X3 sehr begehrt

BMW lässt es mit dem M2 Coupé qualmen.
Die BMW 2er-Reihe hat nun auch ein M-Modell BMW

Das Wachstum verteilt sich dabei über alle Modellreihen. Die junge 2er-Reihe legte mit seinen Derivaten bei 43.657 Auslieferungen gleich um 56.3 Prozent nach drei Monaten zu, der Absatz des X1 gar um 67,7 Prozent bei 51.002 Fahrzeugen.

Der X3 kam auf ein Wachstum von 27,2 Prozent bei 38.719 Einheiten. Von den i-Fahrzeugen wurden 5128 Einheiten ausgeliefert, davon mit 2255 Einheiten fast die Hälfte allein im März.

BMW in den USA mit rückläufigen Zahlen

Auch Mini beteiligte sich an den Jubiläums-Feierlichkeiten und steuerte ebenso einen Rekordmonat mit 39.061 Einheiten und einem Wachstum über 6,6 Prozent zu. 78.311 abgesetzte Fahrzeuge bei einem Plus von 5,4 Prozent bedeuteten zudem einen neuen Quartalsrekord.

Dagegen musste Rolls-Royce bei 551 Fahrzeugen im ersten Quartal einen Rückgang von 29,4 Prozent hinnehmen. Die Traditionsmarke begründet dieses mit einer umfassenden Umstrukturierung der Produktionsmittel im Werk Goodwood aufgrund der hohen Nachfrage nach Dawn-Modellen, mit denen langfristig ein nachhaltiges Wachstum angestrebt wird.

Während in Europa und Asien BMW und Mini um die zehn Prozent zulegten, war der Trend in Amerika rückläufig. In den USA mussten die Münchner in den ersten drei Monaten bei 81.452 Verkäufen ein Minus von 10,8 Prozent hinnehmen. Dagegen nahm die Motorradsparte zu und konnte dank im März ebenso den besten Monat aller Zeiten bei 16.465 Einheiten und einem Wachstum von 3,5 Prozent vermelden. (AG/TF)