BMW vernetzt i8 Spyder

Concept Car auf der CES

BMW verwandelt das Cockpit in ein mobiles Arbeitszimmer.
BMW verwandelt das Cockpit in ein mobiles Arbeitszimmer. © BMW

BMW hat auf der CES in Las Vegas das Concept Car i Vision Future Interaction enthüllt. Bei dem offenen i8 geht es hauptsächlich nicht um einen möglichen i8 Spyder, sondern um das Cockpit der Zukunft.

BMW präsentiert auf der Elektronikmesse CES die mobile Zukunft. Mit der Enthüllung der Studie i Vision Future Interaction tritt das eigentliche Auto, ein möglicher i8 Spyder, dabei in den Hintergrund. Vordergründig steht, was dieses Auto alles leisten kann.

Steuerung über die Cloud

Denn durch intelligente Vernetzung mit dem heimischen Computer oder anderen mobilen Geräten avanciert der offene Zweisitzer zu einem mobilen Arbeitszimmer. Dank hochauflösender Fahrzeugdisplays, die über Gesten gesteuert werden, wird das Auto mit einer mobilen Cloud verbunden, mit der nicht nur die anstehenden Termine organisiert werden.

Und bereits zuvor informiert das Auto über die Verkehrslage oder die Parkplatzmöglichkeiten vor Ort. Auch das Lademanagement des Hybriden wird ebenso gesteuert wie das autonome Einparken und Wiedervorfahren, wenn es mit dem Auto weitergehen soll.

Kameras ersetzen Rückspiegel

BMW verwandelt das Cockpit in ein mobiles Arbeitszimmer.
Das Cockpit des BMW i Vision Future Interaction organisiert den Alltag. BMW

Dabei ersetzen drei Kameras die Rückspiegel. Die Aufnahmen können auf vernetzte Endgeräte gestreamt werden, sodass man von überall auf der Welt per Bumper Detect auch sehen kann, ob sich gerade Unbefugte am Auto zu schaffen machen, oder von welchem Fahrzeug der BMW i8 Spyder, den die Münchner erstmals auf der Peking Motor Show 2012 gezeigt hatten, angefahren wurde.

War der Spyder damals als Technologieträger ohne Aussicht auf eine Serienfertigung vorgestellt worden. so hat sich die Vernetzung innerhalb der letzten vier Jahre so weit entwickelt, dass nun eine Serienfertigung vor der Einführung der neuen Technologien im Raume steht. (AG)

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Der diplomierte Religionspädagoge arbeitete neben seiner Tätigkeit als Gemeindereferent einer katholischen Kirchengemeinde in Berlin in der Sportredaktion der dpa. Anfang des Jahrtausends wechselte er zur Netzeitung. Seine Spezialgebiete waren die Fußball-Nationalelf sowie der Wintersport. Ab 2004 kam das Autoressort hinzu, ehe er 2006 die Autogazette mitgründete. Seit 2018 ist er als freier Journalist unterwegs.