BMW verdoppelt Absatz elektrischer Fahrzeuge

Auf Heimatmarkt Deutschland

BMW i3. Foto: BMW
Der BMW i3 wurde dieses Jahr über 22.000 Mal verkauft. © BMW

Die BMW Group hat in Deutschland 2017 den Absatz elektrisch angetriebener Fahrzeuge mehr als verdoppeln können. Insgesamt wurden 11.300 Fahrzeuge mit Plug-in-Hybrid beziehungsweise reinem E-Antrieb neu zugelassen.

Damit konnte der Münchner Autobauer auf seinem Heimatmarkt im Vergleich zu 2016 den Absatz um 106 Prozent steigern, wie das Unternehmen am Montag mitteilte. Insgesamt konnte die BMW Group deutschlandweit inklusive den Modellen mit Verbrennungsmotor ein Zuwachs von ein Prozent auf 311.000 Neuzulassungen erzielen. Auf die Kernmarke BMW entfielen 264.743 Neuzulassungen, ein leichter Zugewinn von 0,1 Prozent.


Weitere E-Modelle von BMW folgen

„Die Elektromobilität nimmt weiter Fahrt auf. Wir konnten 2017 doppelt so viele elektrifizierte BMW und Mini Modelle wie im Jahr zuvor verkaufen. Das zeigt die Attraktivität unserer acht elektrifizierten Modelle, die wir den deutschen Kunden bereits jetzt bieten können“, sagte Deutschland-Vertriebschef Peter van Binsbergen. Für weiteren Absatzschwung bei den E-Autos sollen in den kommenden Jahren der i8 Roadster, ein vollelektrischer X3 und ab 2019 ein vollelektrischer Mini sorgen.

Vom BMW i3 konnten die Münchner im vergangenen Jahr 4400 Einheiten absetzen, ein Zuwachs von 54 Prozent. Das ist zugleich ein neuer Absatzrekord für das Elektroauto. Bei den Plug-in-Hybriden kamen die Münchner auf knapp 6000 Neuzulassungen ((+158 Prozent) auf dem Heimatmarkt. Dabei konnte der 225xe Active Tourer seine Verkäufe verdreifachen.

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