BMW R 1200 GS Adventure: Auf ins Abenteuer

Reise-Enduro für Offroad-Enthusiasten

BMW R 1200 GS Adventure
Die BMW R 1200 GS Adventure ist für Offroad-Enthusiasten gemacht © BMW

BMW schickt für alle Offroad-Fahrer die R 1200 GS ins Rennen um Marktanteile. Die Reiseenduro der Münchner soll sich durch eine noch bessere Fahrdynamik im Gelände auszeichnen.

Die BMW R 1200 GS ist der Bestseller im Segment der Reise-Enduros. Doch für die Tourenfahrer, denen dieses Motorrad für ausgedehnte Reisen abseits befestigter Wege nicht reicht, schicken die Münchner ab Frühjahr des kommenden Jahres nun die RS 1200 GS Adventure hinterher, wie der Hersteller am Montag mitteilte. Der Einstiegspreis der neuen Adventure wird bei 15.900 Euro liegen.

Angetrieben wird die Adventure von dem gleichen Boxermotor der R 1200 GS mit 1170 ccm Hubraum mit einer Leistung von 125 PS, der neuerdings mit Wasser gekühlt wird. Der Kardanantrieb ist erstmals bei einem BMW-Serienmotorrad von der rechten auf die linke Seite gewandert. Damit sich die Adventure im Gelände noch besser bewegen lässt, wurde der Antrieb mit Blick auf eine noch bessere Fahrbarkeit mit circa 950 Gramm mehr Schwungmasse sowie einem zusätzlichen Schwingungsdämpfer im Antriebsstrang ausgestattet.

Adventure mit größerem Tankvolumen

Im Gegensatz zur normalen GS verfügt die Adventure mit 30 Litern über ein um zehn Liter erhöhtes Tankvolumen, um so größere Reichweiten zu ermöglichen. Der Tank ist zugleich aus leichtem Aluminium gefertigt. Wie alle neuen BMW-Motorräder verfügt auch die Adventure über ein serienmäßiges ABS. Zudem gehört die Stabilitätskontrolle ASC sowie die beiden Fahrmodi „Rain“ und „Road“ zur Serienausstattung, mit denen die Fahreigenschaften auf die unterschiedlichen Fahrbahnverhältnisse angepasst werden können. Wem das nicht reicht, der kann optional den „Fahrmodi Pro“ ordern, der drei zusätzliche Fahrmodi enthält.

Im Vergleich zum Vorgängermodell wurde auch die Karosserie modifiziert, wodurch die Adventure nun nach Herstellerangaben noch maskuliner erscheinen soll. Durch eine neue Fahrwerksauslegung mit 20 Millimeter längeren Federwegen, erhöhter Bodenfreiheit sowie angepasster Geometrie des Längslenkers soll ein noch besseres Handling erreicht werden. Zugleich kommt ein größeres, bequem per Handrad justierbares Windschild zum Einsatz. Durch zusätzliche Luftleitflügel sowie Handprotektoren soll der Komfort durch besseren Wind- und Wetterschutz verbessert worden sein. (AG)