US-Markt bremst Wachstum von BMW

Zuwachs von 5,1 Prozent im Mai

Der BMW 530e i Performance verfügt über einen Plug-in-Antrieb.
Der BMW 530e i Performance verfügt über einen Plug-in-Antrieb. © BMW

Der Absatz von BMW wurde im Mai von einem starken Rückgang in den USA ausgebremst. Nach einem Zuwachs von 7,4 Prozent im April, konnten die Münchner im Vormonat nur noch um 5,1 Prozent zulegen.

Der US-Markt bremst das Wachstum des Autobauers BMW . So kamen die Münchner im Vormonat mit 208.477 weltweit abgesetzten Fahrzeugen auf einen Zuwachs von 5,1 Prozent. Nach den ersten fünf Monaten des Jahres liegt das Absatzplus der drei Marken BMW, Mini und Rolls-Royce mit 988.185 an Kunden ausgelieferten Fahrzeugen bei 5,7 Prozent.

Auf dem derzeit schwächelnden US-Markt musste BMW mit 29.878 Fahrzeugen einen Rückgang von 11,1 Prozent hinnehmen, per Mai liegt das Minus mit 137.916 Einheiten bei 4,8 Prozent.

Starkes Wachstum in China

„Auch im Mai haben wir wieder stabiles Wachstum und Profitabilität sowohl für unsere drei Premium-Automobilmarken als auch bei BMW Motorrad erzielt. Insbesondere die wachsende Anzahl an elektrifizierten Modellen beflügelt den Absatz der Marke BMW“, sagte Vertriebsvorstand Ian Robertson. So hätten sich bis Ende Mai die Auslieferungen von „elektrifizierten Fahrzeugen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um über 80 Prozent erhöht. Mit acht Modellen bietet die BMW Group ihren Kunden die breiteste Auswahl an elektrifizierten Premium-Fahrzeugen“, so Robertson weiter. Bis Mai konnte BMW insgesamt 33.221 Fahrzeuge elektrifizierte Fahrzeuge ausliefern, darunter befinden sich 12.090 i3-Modelle. Im Vormonat wurden von der rein elektrischen und der Variante mit Range Extender 2407 Einheiten des i3 abgesetzt.

Befördert worden sei dieses Wachstum insbesondere von dem seit März erhältlichen 530e i Performace. Ende Juni wird die BMW Group mit dem Mini Cooper SE Countryman ein weiteres Plug-in-Hybrid-Modell auf den Markt bringen. Die Marke Mini konnte im Mai seinen weltweiten Absatz übrigens mit 31.124 Fahrzeugen um 4,2 Prozent steigern. Bei der Kernmarke BMW (177.050/+5,5 Prozent) sorgten insbesondere die X-Modelle für einen Wachstumschu, allen voran der X1. Von ihm wurden bis Ende Mai 113.367 Fahrzeuge an Kunden ausgeliefert , ein Zuwachs von 47 Prozent. Der X3 legte um fast fünf Prozent auf 67.490 Fahrzeuge und der X5 um 11,1 Prozent auf 73.418 Einheiten zu.

Während Europa für BMW und Mini der größte Absatzmarkt bleibt, stiegen in China die Auslieferungen per Mai um fast 20 Prozent auf 242.683 Einheiten an. Im Einzelmonat Mai lag das Wachstum mit 50.986 Einheiten sogar bei knapp über 27 Prozent. (AG/FM)