BMW verkürzt beim Absatz Rückstand auf Mercedes

Fahnen des Autobauers BMW am Firmensitz in München. © dpa

BMW hat im August beim Absatz an Fahrt aufgenommen. Der Münchner Autobauer verkürzte damit den Rückstand zum Erzrivalen Mercedes-Benz.

Wie der Konzern am Donnerstag am Firmensitz in München mitteilte, sei im August die Zahl der verkauften Autos der Marke BMW um 3,2 Prozent auf 151.633 gestiegen.


Damit konnten die Münchner beim Absatz auf Monatsbasis fast zur Daimler-Marke Mercedes-Benz aufschließen. Die Stuttgarter mussten im August – wie bereits bekannt – einen Absatzeinbruch von 8,5 Prozent auf knapp 156.000 hinnehmen.

Mercedes führt noch

Im bisherigen Jahresverlauf haben die Stuttgarter aber mit 1,512 Millionen (plus 1,1 Prozent) verkauften Mercedes-Benz-Autos noch deutlicher die Nase vor BMW. Die Münchener konnten den Absatz in den ersten acht Monaten um zwei Prozent auf 1,365 Millionen steigern. Besonders gut kamen beim Kunden die Fahrzeuge der 5er-Baureihe an. Sie legten im August auf um fast 14 Prozent auf 27.715 Fahrzeuge zu.

Trotz Herausforderungen und äußerst wettbewerbsintensiver Bedingungen in einigen wichtigen Märkten hat die BMW Group sowohl im Berichtsmonat als auch seit Jahresbeginn ein leichtes Absatzplus erzielt“, sagte Vertriebsvorstand Pieter Nota.

X-Modelle besonders beliebt

Großer Beliebtheit erfreuen sich nach wie vor die SUV. Die weltweiten Auslieferungen der X-Modelle erreichten 57.129 Einheiten, ein Zuwachs von 14,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Wie der Unternehmen weiter mitteilte, ist das Wachstum vor allem auf die verbesserte Verfügbarkeit des BMW X3 zurückzuführen. Der Absatz des X3 stieg im August um 73,3 Prozent auf 17.447 Fahrzeuge.

Die BMW-Tochter Mini kam in den ersten acht Monaten des Jahres auf einen Absatz von 229.204 Einheiten weltweit. Das bedeutet einen Rückgang von 0,7 Prozent. Auf weiteren Wachstumskurs ist hingegen die Motorradsparte, die im August um 3,1 Prozent auf weltweit 10.830 Einheiten zulegte. (AG/dpa)

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