BMW mit neuem Bestwert beim Absatz

Ein Trumm von Auto: der BMW X7. © BMW

Der Autobauer BMW konnte im Oktober seinen weltweiten Absatz leicht um 1,7 Prozent steigern. Insgesamt setzten die Münchner 205.295 Fahrzeuge ab.

Dieses Absatzplus ist insbesondere auf China (+8,8 Prozent), die USA (+7,5 Prozent) und die starke Nachfrage nach SUVs zurückzuführen. Allerdings lief es in Europa mit einem Minus von 3,1 Prozent nicht rund.


Während die Stammmarke BMW im Oktober mit 176.291 Fahrzeugen um drei Prozent zulegte, verzeichnete die Kleinwagenserie Mini mit 27.589 an Kunden ausgelieferten Modellen ein deutliches Minus von 6,2 Prozent. Positive Zahlen vermeldeten die Münchener mit Blick auf ihre Elektroautos, deren Absatz um 8,6 Prozent anstieg. Vom i3 und dem i8 wurden im Jahresverlauf 34.479 Einheiten abgesetzt, ein Plus von 19,3. Sowohl der Einzelmonat Oktober als auch die ersten zehn Monate stellen für BMW einen neuen Bestwert beim Absatz dar, wie Vertriebschef Pieter Nota sagte.

Neuer BMW 330e verfügbar

Wie BMW am Freitag mitteilte. sei der Absatz der elektrifizierten Modelle dank der Verfügbarkeit des BMW 330e sowie des BMW X5 xDrive45e im Oktober um 8,6 Prozent auf 14.182 Einheiten. Der Plug-in-Hybrid Mini Cooper S E Countryman ALL4 kam nach zehn Monaten auf ein Absatzplus von 30,1 Prozent (13.274 Fahrzeuge). Die Elektro-Palette von BMW wird in diesem Jahr durch den X3 Plug-in-Hybrid und den Elektro-Mini erweitert. Die Münchner haben sich vorgenommen, bis Ende 2021 eine Million elektrifizierte Fahrzeuge auf der Straße zu haben. Bereits in diesem Jahr solle eine halbe Million elektrifizierte Fahrzeuge abgesetzt werden.

Der Absatz im Luxussegment mit der neuen 8er Reihe, dem neuen 7er und des X7 hat um 60 Prozent zugelegt. Bis 2020 will BMW den Absatz in der Luxusklasse im Vergleich zu 2018 verdoppeln. Bei den SUV stieg der Absatz des neuen X5 im Vormonat um 67,5 Prozent (13.162). Der X3 konnte im bisherigen Jahresverlauf um 67,4 Prozent auf 256.148 Einheiten zulegen.

Im Zeitraum Januar bis Oktober beziffern sich die Auslieferungen der Marken BMW, Mini und Rolls Royce auf rund 2,07 Millionen Fahrzeuge. Das entspricht einem Gesamtplus von 1,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Allerdings ist der Mini-Absatz um 2,3 Prozent rückläufig. (AG/dpa)

Vorheriger ArtikelVolvo V70: Schlechter als sein Ruf
Nächster ArtikelDuesmann vor Berufung zum Audi-Chef
Nach dem Sport- und Publizistikstudium hat er sein Handwerk in einer Nachrichtenagentur gelernt. Danach war er Sportjournalist und hat drei Olympische Spiele (Sydney, Salt Lake City, Athen) als Berichterstatter begleitet. Bereits damals interessierten ihn mehr die Hintergründe als das Ergebnis. Seit 2005 berichtet er über die Autobranche. Neben der Autogazette verantwortet er auch das Magazin electrified.