BMW hält an Zielen für Gesamtjahr fest

Erfolgreiches erstes Quartal

Der scheidende BMW-Chef Norbert Reithofer © dpa

Der Autobauer BMW hält ungeachtet der Absatzkrise in Europa an seinen Zielen für 2013 fest. Die Münchner konnten im ersten Quartal vor Steuern zwei Milliarden Euro verdienen.

BMW trotzt auch weiterhin der schwachen Autokonjunktur in Europa. Der Konzern verdiente im ersten Quartal vor Steuern 2,0 Milliarden Euro und damit fast so viel wie vor einem Jahr, wie die Münchner am Donnerstag mitteilten. Damit sieht sich das Unternehmen auf Kurs, zum Jahresende wieder das Vorjahresniveau von 7,8 Milliarden Euro zu erreichen.

Unter dem Strich blieben im ersten Quartal 1,3 Milliarden Euro - ebenfalls nur ein leichtes Minus von 3 Prozent. Allerdings schrumpfte der Umsatz trotz steigender Verkaufszahlen um vier Prozent auf 17,5 Milliarden Euro.

Neue Bestmarke beim Absatz

Wie das Unternehmen mitteilte, konnten in den ersten drei Monaten des Jahres weltweit 448.200 Fahrzeuge der Marken BMW, Mini und Rolls-Royce an Kunden ausgeliefert werden. Das ist ein Zuwachs von 5,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal.

„Die BMW Group ist trotz schwacher Automobilmärkte in Europa gut in das neue Geschäftsjahr gestartet. Wir haben im Auftaktquartal beim Absatz eine neue Bestmarke erreicht, Umsatz und Konzernergebnis bewegen sich trotz hoher Aufwendungen für Zukunftstechnologien und eines weltweit herausfordernden Marktumfelds weiter auf hohem Niveau“, sagte BMW_Chef Norbert Reithofer. „Die operative Marge im Segment Automobile liegt in den ersten drei Monaten des Jahres mit 9,9 Prozent am oberen Rand unseres nachhaltig angestrebten Rendite-Korridors“,

BMW 3er mit Zuwachs

Die Kernmarke BMW konnte im Auftaktquartal eine neue Bestmarke bei den Auslieferungen erzielen und damit seinen Führungsanspruch im weltweiten Premiumsegment untermauern. behaupten. So wurden mit 381.404 Einheiten sieben Prozent mehr Fahrzeuge ausgeliefert als im Vorjahreszeitraum. Dabei kamen besonders die Modelle X1, 3er, 5er und 7er bei den Kunden an. Diese Fahrzeuge nehmen in ihren Segmenten zugleich die Spitzenposition ein. Dabei konnte insbesondere der BMW 3er mit einem Plus von 19,9 Prozent auf 109.309 Einheiten deutlich zulegen. Leichte Rückgänge musste indes die Tochter Mini hinnehmen, die im ersten Quartal mit 66.154 Einheiten auf ein Minus von drei Prozent kam.

Trotz der Absatzkrise in Europa hält die BMW Group an ihren Zielen für 2013 fest. „Wir gehen im laufenden Jahr erneut von einem Absatzzuwachs und damit von einer neuen Bestmarke bei den Auslieferungen aus“, so Reithofer. (AG)