BMW feiert im November neues Rekordjahr

Absatzplus von 7,7 Prozent

Der BMW X3 steht bei Frauen hoch im Kurs. © AG/Mertens

Der Autobauer BMW befindet sich unverändert auf Wachstumskurs. Im November konnte der Premiumhersteller weltweit bereits mehr Fahrzeuge verkaufen als im Vorjahr. Vor allem der X3 verkaufte sich hervorragend.

BMW hat im November ein weiteren Absatzrekord geknackt und einen Monat vor Jahresende bereits das beste Jahr in der Firmengeschichte perfekt gemacht. Weltweit verkaufte die Münchner Nobelmarke im vergangenen Monat 138.978 Autos, 7,7 Prozent mehr als vor einem Jahr, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte.

Seit Januar setzte der Oberklassehersteller damit 1,510 Millionen Fahrzeuge ab. "In den ersten elf Monaten des laufenden Jahres haben wir damit bereits mehr Fahrzeuge verkauft als im Gesamtjahr 2010 und auch den Absatz des Rekordjahres 2007 bereits übertroffen", sagte Vertriebsvorstand Ian Robertson. Das eigene Ziel, in diesem Jahr mehr als 1,6 Millionen Autos zu verkaufen, ist damit fast erreicht.

BMW X3 legt um 157 Prozent zu

Wie der DAX-Konzern weiter mitteilte, sei der Absatz vor allem durch den Geländewagen BMW X3, den 5er sowie den 6er vorangetrieben worden. Positiv im Markt aufgenommen wurde auch der BMW 1er, der seit dem 18. September auf dem Markt ist. Vom BMW X3 wurden im November nach Unternehmensangaben 106.103 Fahrzeuge verkauft, ein Zuwachs von 157,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

Der November war für BMW zugleich der stärkste Monat in der Unternehmensgeschichte. Weltweit konnten 115.124 Fahrzeuge an Kunden übergeben werden, was einem Plus von 6,4 Prozent entspricht. Seit Jahresbeginn kletterten die Auslieferungen der Marke BMW um 12,9 Prozent auf 1.252.205 Einheiten.

Auf den besten Monat aller Zeiten blickt auch die Marke Mini zurück. Sie steigerte die weltweiten Verkäufe um 14,6 Prozent auf 23.534 Fahrzeuge. In den ersten elf Monaten wuchs der Absatz um 22,4 Prozent auf 255.595 Einheiten. Damit wird die Marke in diesem Jahr mehr als 260.000 Fahrzeuge absetzen, wie Mini-Chef Kay Segler im September im Interview mit der Autogazette vorhergesagt hatte. (AG/FM/dpa)

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Nach dem Sport- und Publizistikstudium hat er sein Handwerk in einer Nachrichtenagentur gelernt. Danach war er Sportjournalist und hat drei Olympische Spiele (Sydney, Salt Lake City, Athen) als Berichterstatter begleitet. Bereits damals interessierten ihn mehr die Hintergründe als das Ergebnis. Seit 2005 berichtet er über die Autobranche. Neben der Autogazette verantwortet er auch das Magazin electrified.