BMW 5er: Mehr Elektrifizierung für bessere CO2-Bilanz

Der neue BMW 5er wird noch stärker elektrifiziert. © BMW

Der BMW 5er ist ein beliebter Dienstwagen. Diesen Umstand haben die Münchner beim Facelift bedacht und bauen das Angebot an Plug-in-Hybriden weiter aus.

Optisch leicht gestrafft, mit stärker elektrifizierter Motorenpalette und neuen Assistenten geht der BMW 5er nun in seine zweite Lebenshälfte. Limousine und Kombi stehen ab Juli beim Händler. Die Preise starten bei 49.100 Euro.


Das Angebot an Plug-in-Hybrid ist nun auf fünf Varianten gestiegen. So ist die vom Vorgänger bekannte Variante auf Vierzylinderbasis erstmals auch für den Kombi „Touring“ zu haben. Mit 292 PS hat sie leistungsmäßig leicht zugelegt, optional kann sie wie gehabt mit Allradantrieb kombiniert werden. Ganz neu, aber ausschließlich für die Limousine zu haben, ist ein Steckdosen-Hybrid auf Sechszylinderbasis mit 394 PS und Allradantrieb. Vorteil der Elektro-Technik: Die Dienstwagen-Besteuerung fällt für den Nutzer günstig aus, gleichzeitig poliert der geringe Normverbrauch die CO2-Bilanz des Herstellers auf.

48-Volt-Bordnetz jetzt in allen Modellen

Der Großteil der übrigen Motorenpalette (ab 184 PS) ist künftig ebenfalls elektrifiziert, wenn auch nur in Form von 48-Volt-Mildhybridtechnik. Dort sorgt ein Startergenerator mit 11 PS Leistung für Entlastung der Vier- und Sechszylindermotoren, zudem wurde an Einspritzung und Aufladung gefeilt. Weiterhin ohne E-Unterstützung kommt der V8-Benziner im Top-Modell M550i aus. Mit 530 PS hält er weiterhin einen Respektabstand zum M5, dem das Lifting noch bevorsteht.

Im neuen BMW 5er gibt es auch ein neues Infotainmentsystem. Foto: BMW

Zu erkennen ist das geliftete Modell vor allem an den neuen Scheinwerfern, die nun auf Wunsch jede Anlehnung an den klassisch-runde „Korona“-Stil aufgeben und die LEDs des Tagfahrlichts in nüchterner L-Form anordnen. Dazu gibt es bei beiden Karosserievarianten ein leicht modifiziertes Heck mit nun standardmäßig trapezförmigen Endrohren. Innen finden sich neue Materialien sowie eine überarbeitete Klimaautomatik und größere Displays. Auf diesen läuft zudem nun die neueste Infotainment-Software der Münchner, die auch einen Butler-Service umfasst.

Optimierung der Assistenzsysteme

Das Heck des neuen BMW 5er. Foto: BMW

Abgerundet werden die Neuerung beim Elektronik-Programm durch verbesserte Assistenzsysteme. So wartet der Spurverlassens-Warner nun zusätzlich mit einer Fahrbahnrückführungsfunktion auf, der neue optionale „DrivingAssistant Professional“ bietet unter anderem einen Rettungsgassenassistenten und einen Kreuzungswarner mit Notbremsfunktion. Der Parkpilot kann darüber hinaus Fahrmanöver nun in 40-Sekunden-Schleifen aufzeichnen und speichern.

Mit dem Lifting schließt der BMW 5er gemeinsam mit der ebenfalls frisch überarbeiteten Mercedes E-Klasse wieder zum Audi A6 auf. Der Ingolstädter (ab 51.400 Euro) ist mit knapp zwei Jahren Bauzeit das frischeste Modell in der deutschen Premium-Businessklasse. (SP-X)

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