Blitzmarathon-Aktion weitet sich aus

Verlängerung in Bayern

Blitzmarathon-Aktion weitet sich aus
Am Donnerstag und Freitag wird wieder geblitzt © ADAC

Am 16. und 17. April setzt die Polizei zum dritten Mal seit 2013 auf verstärkte Geschwindigkeitskontrollen. Erstmals schließen sich einige europäische Staaten dem Blitzmarathon an.

Auto- und Motorradfahrer müssen am Donnerstag und Freitag mit verstärkten Geschwindigkeitskontrollen rechnen. Die Polizei will mit dem so genannten Blitzmarathon die Verkehrsteilnehmer auf die Gefahren durch zu schnelles Fahren aufmerksam machen. In Bayern wird die Aktion, die zum dritten Mal seit 2013 stattfindet, sogar bis zum 23. April verlängert.

21 europäische Länder beteiligen sich am Blitzmarathon

Dabei kontrollieren rund 13.000 Polizeibeamte mit mobilen Geräten an etwa 7000 Stellen, die jedoch vorab bekannt gegeben werden. Geblitzt wird dabei auf Autobahnen und Landstraßen sowie Wohngebieten.

Durch die Aktion erhoffen sich die Befürworter eine bessere Sensibilität. Im vergangenen Jahr verloren 3368 Menschen ihr Leben bei Unfällen, die häufigste Ursache ist dabei eine unangemessene Geschwindigkeit. Kritiker bemängeln, dass ein Tag oder eine Woche dafür nicht ausreiche, dafür aber kräftig abkassiert werde. Beim ersten Blitzmarathon wurden 83.000 Temposünder festgestellt, im vergangenen Jahr waren es sogar noch 10.000 mehr.

Erstmals werden sich 21 andere europäische Länder der Aktion anschließen. Unter anderem sind die Niederlande, Belgien und Luxemburg mit ihren Messgeräten dabei. Autofahrer sollten im Benelux-Bereich noch vorsichtiger fahren. Zudem weist der ADAC darauf hin, dass sowohl dort als auch in Frankreich, Österreich, der Schweiz und Italien die Kontrolldichte auch an anderen Tagen schon sehr hoch ist. Und dort sind die Bußgelder auch höher als in Deutschland. (AG)

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