Spritreserve nicht überall erlaubt

Verbot in fünf Ländern

Die Spritpreise sind gesunken.
Die Spritpreise sind gesunken. © dpa

Ersatzkanister sollen vor dem Liegenbleiben mit dem Auto schützen. Doch nicht überall in Europa ist das Mitführen erlaubt – zudem könnte es Streitigkeiten mit den Zollbeamten geben.

Wer Angst vor dem Liegenbleiben hat, packt sich auf der Fahrt in den Urlaub eine Kraftstoffreserve im Kanister in den Kofferraum. Der ADAC empfiehlt eine maximale Menge von zehn Litern – allerdings nicht in jedem Land.

Schweiz und Türkei am großzügigsten

Zehn Liter ist die auch die erlaubte Mitnahmegrenze in den Niederlanden, Österreich, Frankreich oder Italien. Polen gestattet 20 Liter, die Schweiz, Liechtenstein und die Türkei sogar 25 Liter. In Bulgarien, Griechenland, Kroatien, Luxemburg und Rumänien ist die Mitnahme hingegen generell verboten. Auch auf Autofähren sind Ersatzkanister häufig nicht gestattet.

Der Kanister muss fest verschlossen sein und im Kofferraum fixiert werden. Vorsichtig ist beim Tanktourismus ins benachbarte Ausland geboten. Wird mehr als die Reserve für den eigenen Bedarf nach Deutschland eingeführt, können die Zöllner das als versuchte Steuerhinterziehung werten. (SP-X)

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Der diplomierte Religionspädagoge arbeitete neben seiner Tätigkeit als Gemeindereferent einer katholischen Kirchengemeinde in Berlin in der Sportredaktion der dpa. Anfang des Jahrtausends wechselte er zur Netzeitung. Seine Spezialgebiete waren die Fußball-Nationalelf sowie der Wintersport. Ab 2004 kam das Autoressort hinzu, ehe er 2006 die Autogazette mitgründete. Seit 2018 ist er als freier Journalist unterwegs.