Bentley Bentayga: Abschied vom Zwölfzylinder in Europa

Facelift für Luxus-SUV

Der frisch geliftete Bentley Bentayga Speed wird nur noch außerhalb Europas angeboten. © Bentley

Der Bentley Bentayga ist ein Trumm von Auto. Nun haben die Briten von ihrem SUV ein Facelift aufgelegt und für Europa den Abschied vom Zwölfzylinder vermeldet.

Bentley bringt seinen überarbeiteten Bentayga zu Preisen ab 182 004 Euro zu den Händlern. Käuferinnen und Käufer erwartet für diese stolze Summe ein gründlich aufgefrischtes Design und ein deutlich modernisiertes Interieur mit aktualisiertem Infotainment. Unter der Haube gibt es dagegen wenig Neues.


Die Modellpflege erkennt man dem Hersteller zufolge von außen an einem größeren, steiler gestellten Grill sowie an einer neuen Heckgestaltung mit ovalen Rückleuchten in der Kofferraumklappe und Kennzeichen im Stoßfänger.

Mehr Beinfreiheit im Fond

Innen gibt es neue Sitze, die im Fond bis zu zehn Zentimeter mehr Beinfreiheit bieten, ein umgestaltetes Cockpit mit digitalen Anzeigen sowie ein Infotainment-System mit Mobilfunk-Anbindung und drahtloser Smartphone-Integration. Außerdem haben die Briten die Auswahl an Farben und Furnieren erweitert.

Hinter dem riesigen Grill grummelt zunächst ausschließlich der vier Liter große V8-Motor, der nahezu unverändert in die zweite Halbzeit geht. Er leistet 550 PS und beschleunigt den über zwei Tonnen schweren Luxusliner mit maximal 770 Nm in 4,5 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Die Spitzengeschwindigkeit liegt bei 290 km/h und der Verbrauch bei 11,6 Litern (CO2-Ausstoß 265 g/km).

CO2-Aus für den Zwölfzylinder in Europa

Als zweite Motorvariante folgt später ein Plug-in-Hybrid mit V6-Benziner und Pufferbatterie. Der bislang angebotene W12-Zwölfzylinder reißt dagegen die gesetzlichen CO2-Vorgaben in der Europäischen Union und wird nur noch auf Exportmärkten angeboten.

Das 635 PS starke SUV wird zukünftig nur noch in den USA, dem Nahen Osten und im asiatischen Raum angeboten. Der Preis für diese Variante liegt bei mindestens 240.000 Euro. Die Briten begründen den Schritt neben den CO2-Vorgaben auch mit der hierzulande geringen Nachfrage. (SP-X/dpa)

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