Deutsche Bahn übernimmt Mehrheit an CleverShuttle

Die Deutsche Bahn hat die Mehrheit an CleverShuttle übernommen. © Deutsche Bahn

Die Deutsche Bahn (DB) setzt verstärkt auf On-Demand-Mobilitätslösungen. Nun hat das Unternehmen die Mehrheit am Ridepooling-Fahrdienst CleverShuttle übernommen.

Wie die DB am Mittwoch mitteilte, wolle man sich mit der Mehrheitsbeteiligung an CleverShuttle bei der On-Demand-Mobilität noch breiter aufstellen und seinen Kunden ein Angebot für die letzte Meile von und zum Bahnhof machen. Erst kürzlich hatte die Bahn in Hamburg mit seiner Tochter ioki einen Fahrdienst mit Elektro-Taxen in Betrieb genommen.


„CleverShuttle bietet ein attraktives Mobilitätsangebot für unsere Kunden, das unser Angebot auf der Schiene ideal ergänzt. Wir sind vom Wachstumspotenzial des noch jungen Unternehmens überzeugt und wollen die Erfolgsgeschichte nun gemeinsam weiter fortschreiben“, sagte Berthold Huber, Vorstand für Personenverkehr der Deutschen Bahn.

Huber: CleverShuttle passt perfekt zur Bahn

Wie Huber sagte, würden die bei CleverShuttle mit alternativen Antrieben zum Einsatz kommende Fahrzeuge in Kombination mit der dahinter liegenden Mobilität perfekt zur Bahn passen. Bei CleverShuttle kommen neben Elektro- auch Hybrid- und Wasserstoff-Autos zum Einsatz. „Mehr Mobilität und weniger Verkehr: Nur so gelingt die Verkehrswende in den belasteten deutschen Ballungsgebieten“, sagte Huber. Bei CleverShuttle sorgt ein Algorithmus dafür, dass Fahrgäste möglichst intelligent zusammen gebracht werden und gemeinsam eine Strecke absolvieren.

„Wir sehen die Entscheidung der Deutschen Bahn, die strategische Partnerschaft weiter zu festigen, als klares Bekenntnis zu CleverShuttle und als Wertschätzung unserer bisherigen Arbeit. Wir freuen uns darauf, den weiteren Weg gemeinsam mit der Deutschen Bahn zu gestalten“, sagte CleverShuttle-Chef Bruno Ginnuth. In Leipzig bauen beide Partner den Hauptbahnhof mit 45 Elektrofahrzeugen zum größten deutschen Standort aus. Derzeit wird CleverShuttle nach eigenen Angaben von 70.000 Personen monatlich genutzt.

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