Mercedes produziert Brennstoffzellen in Kanada

Bündelung der Entwicklung

DIe Mercedes B-Klasse F-Cell fuhr ohne Probleme 30.000 Kilometer © dpa

Mercedes bündelt die Entwicklung und Produktion für Brennstoffzellenfahrzeuge in Kanada. In Vancouver lässt der Autobauer die entsprechenden Komponenten fertigen.

Brennstoffzellen für Elektroautos wird Mercedes-Benz künftig im kanadischen Vancouver produzieren. Das Unternehmen baut dafür auf rund 2 000 Quadratmetern ein eigenes Fertigungswerk. Nach einer kurzen Testphase ist der Start der Serienproduktion bereits für das Jahr 2013 geplant.

Brennstoffzellen mit höherer Effizienz

Die dann gefertigten Brennstoffzellen sollen sich neben einer höheren Leistung und Effizienz vor allem durch eine kompakte Bauweise auszeichnen, so dass sie laut Herstellerangaben auch in Limousinen wie der Mercedes C-Klasse oder E-Klasse eingesetzt werden können. Die aktuelle Generation an Brennstoffzellen wird zu Testzwecken in der kompakten Mercedes B-Klasse und dem Stadtbus Citaro Fuel Cell-Hybrid genutzt.

„Um unsere Führungsrolle auf dem Gebiet der alternativen Antriebe weiter auszubauen, stellen wir den direkten Zugang auf die entscheidenden Schlüsseltechnologien sicher. Wie bei dem konsequenten Aufbau unserer Batteriekompetenz mit der Deutschen Accumotive GmbH, ist diese Entscheidung ein weiterer wesentlicher Schritt zur Kompetenzsicherung auf dem Weg zum emissionsfreien Fahren“, sagte Herbert Kohler, Leiter e-Drive und Future Mobility.

Daimler produziert mit der B-Klasse F-CELL seit Ende 2009 sein erstes Elektrofahrzeug mit Brennstoffzelle unter Serienbedingungen. Derzeit sind drei dieser Autos auf einer Welttour über 30.000 Kilometer unterwegs, um die Alltagstauglichkeit dieser Technologie unter Beweis zu stellen. (AG/mid)