Vernetztes Einparken

Hilfe für den Fahrer

Vernetztes Einparken
In die Lücke stoßen funktioniert schon automatisch, wissen, wo sie ist, nicht unbedingt. © Foto: Volkswagen

Mit der Parkplatzsuche, die meist in keiner Fahrzeit einkalkuliert wird, verliert man bisweilen viel Zeit. Das soll sich durch eine Idee spanischer Forscher von der Uni Barcelona ändern.

Die Suche nach einer freien Parklücke soll nach den Vorstellungen von spanischen Wissenschaftlern bald ein Ende haben. Sie haben ein Netzwerk von Sensoren auf Parkplätzen entworfen, das freie Stellflächen registriert und den Autofahrer darüber informiert. Entwickelt worden ist das System von spanischen Experten der Universität in Barcelona.

Fahrer wird geleitet

Das System namens "XALOC" besteht aus mehreren drahtlos miteinander vernetzten Sensoren, die auf dem Boden von Parkplätzen angebracht werden. Die kleinen Messstationen teilen einer Zentrale per Internet mit, ob ein Parkplatz belegt ist oder nicht. Von der zentralen Stelle aus werden die Informationen an ein anderes System weitergeleitet, das sich auf Straßen befindet. Es zeigt die Parkplatzsituation dann in Echtzeit auf Hinweistafeln an. Darüber hinaus haben die spanischen Forscher ein Navigationsgerät konstruiert. Es empfängt die "XALOC"-Daten drahtlos und leitet die Fahrer zu freien Parkplätzen. (mid)

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Nach dem Sport- und Publizistikstudium hat er in einer Nachrichtenagentur volontiert. Danach war er Sportjournalist und hat drei Olympische Spiele als Berichterstatter begleitet. Bereits damals interessierten ihn mehr die Hintergründe als das Ergebnis. Seit 2005 berichtet er über die Autobranche. Neben der Autogazette verantwortet er auch das Magazin electrified.

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