Schall und Rauch im Focus RS

Für 2900 Euro Aufpreis

365 PS für Ford Focus RS © Foto: Stoffler Autotechnik

365 PS und 525 Newtonmeter hat Stoffler Autotechnik dem Focus RS verpasst. Damit zieht der getunte Kompaktsportler auch noch locker am viel stärkeren Bruder RS 500 vorbei.

Mit 525 Nm und 268 kW/365 PS scharrt der aufgerüstete Ford Focus RS von Stoffler Autotechnik mit seinen Vorderrädern und zieht mit dieser Leistung selbst am limitierten Brachial-Focus RS 500 von Ford vorbei.

Vergrößerter Ladeluftkühler

Um dem 2,5-Liter-Turbofünfzylinder von ehemals 224 kW/305 PS auf die neue Leistung zu bringen, ersetzte der Ford-Tuner den Serien-Ladeluftkühler im Focus RS gegen ein größeres Exemplar. Anschließend wechselte man die Druckschläuche und installierte ein neues Abgasrohr, im Fachjargon ein "Downpipe". Es wird direkt an den Abgasturbolader angeschlossen, um die Verbrennungsrückstände schneller an die Abgasanlage weiterführen zu können.

Damit der auf Leistung gebrachte Motor nicht zu mager läuft, also ausreichend mit Kraftstoff versorgt wird, beinhaltet das rund 2900 Euro kostende Motortuning eine durchsatzstärkere Benzinpumpe. Ein TÜV-Gutachten für die Eintragung in die Fahrzeugpapiere gehört zum Lieferumfang.

Gebraucht ab 30.000 Euro

Hörbare Leistungssteigerung Foto: Stoffler Autotechnik

Daneben sind noch verschiedene Komponenten wie Felgen, Bremsanlagen, Sportfahrwerke und Sportauspufflösungen mit Sportkatalysator lieferbar, wobei die Variante mit Abgasklappensteuerung die interessanteste Alternative für die PS-Fraktion sein wird. Schließlich soll die neue Leistung auf Knopfdruck auch jeder hören.

Da der Ford Focus RS nicht mehr angeboten wird, spricht das Tuningprogramm vor allem Besitzer des "Sport-Focus" an. Wer nach jungen Gebrauchten sucht, muss rund 30.000 Euro für einen ein bis zwei Jahre alten Ford Focus RS investieren. (mid)

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Der diplomierte Religionspädagoge arbeitete neben seiner Tätigkeit als Gemeindereferent einer katholischen Kirchengemeinde in Berlin in der Sportredaktion der dpa. Anfang des Jahrtausends wechselte er zur Netzeitung. Seine Spezialgebiete waren die Fußball-Nationalelf sowie der Wintersport. Ab 2004 kam das Autoressort hinzu, ehe er 2006 die Autogazette mitgründete. Seit 2018 ist er als freier Journalist unterwegs.