Deutscher Automarkt weiter rückläufig

Die Zahl der Rabattaktionen hat im Juli abgenommen © Foto: dpa

Auch im Monat August sind weniger Autos als vor Jahresfrist verkauft worden. Als Grund wird die anhaltende Verunsicherung der potenziellen Käufer herangezogen.

Die Nachfrage am deutschen Automarkt hat auch im August geschwächelt. Im Vergleich zum Vorjahresmonat sei die Zahl der Neuzulassungen um 1,5 Prozent auf 241.000 Fahrzeuge gesunken, teilte der Verband der Internationalen Kraftfahrzeughersteller (VDIK) am Dienstag in Bad Homburg mit. In den ersten acht Monaten lag die Zahl der Neuzulassungen mit 2.076.638 sogar um 7,6 Prozent unter Vorjahresniveau.

Der Verband begründete dies mit der anhaltenden Verunsicherung der Käufer durch die ungeklärte Frage einer möglichen Umstellung der Kfz- Steuer auf den CO2-Ausstoß und der Angst vor weiteren Preissteigerungen bei Gütern des täglichen Bedarfs. Dies führe dazu, dass viele Verbraucher beim Kauf eines neuen Wagens abwarteten. Die VDIK-Mitgliedsunternehmen stabilisierten ihren Marktanteil laut VDIK in Deutschland mit 36,1 Prozent auf Vorjahresniveau. (dpa)