Deutscher Automarkt zieht kräftig an

Zuwachs von 9,1 Prozent im Mai

Der Skoda Kodiaq RS ist das Topmodell der Baureihe. © Skoda

Der Automarkt in Deutschland hat im Mai deutlich an Schwung zugelegt. So stiegen die Neuzulassungen nach Zahlen des Kraftfahrt-Bundesamtes (KBA) um 9,1 Prozent.

Nach einigem Auf und Ab seit Jahresbeginn steht für die ersten fünf Monate nun ein Plus von 1,7 Prozent für den deutschen Automarkt auf gut 1,5 Millionen Autos zu Buche. Jeder dritte im Mai neu zugelassene Pkw hatte einen Dieselantrieb. Das ist im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ein deutlicher Zuwachs von 16,2 Prozent. Benziner machten einen Anteil von 59 Prozent an den Neuzulassungen aus.


Zuwachs bei Elektroautos

Einen deutlichen Zuwachs bei den Zulassungen gibt es nach wie vor bei den Elektroautos. Deren Anteil verdoppelte sich auf 4630 Fahrzeuge. Bei den Hybriden lag die Zahl der Neuzulassungen bei 19.306 Fahrzeugen (+87,5 Prozent), davon entfielen 3269 Fahrzeuge auf Plug-in-Hybride (#32,6 Prozent). Die Zahl der Erdgas-Pkw beläuft sich auf gerade einmal 766, ein Rückgang von über 50 Prozent. Um dem Erdgasantrieb zu pushen, bietet Seat gerade bis zum 30. Juni seine Erdgasmodelle Ibiza, Leon und Arona zu einer Gliehcpreisstrategie an. Sprich: ein Erdgasmodell kostet nicht mehr als ein vergleichbarer Benziner.

Beim Blick auf die einzelnen Marken gab es zweistellige Steigerungen für BMW (+41,9 Prozent), Smart (+36,3 Prozent), Ford (+18,0 Prozent) und Opel (+15,2 Prozent). Mercedes legte um 9,5 Prozent zu, bei Porsche waren es 3,9 Prozent. Nach wie vor nicht auf Erfolgskurs ist Audi (-4,3 Prozent und VW (-4,6 Prozent. Für die BMW-Tochter Mini gab es einen Rückgang von 17,4 Prozent.

Bei den Importmarken legte Tesla um 116,5 Prozent zu. Dahinter folgen Lexus (+ 97,2 Prozent) und Volvo (+77,2  Prozent). Skoda war mit 5,6 Prozent die anteilsstärkste Importmarke, gefolgt von Seat mit 4,2 Prozent. Der CO2-Ausstoß aller in Deutschland neu zugelassener Pkw lag bei 158,3 g/km. Bis zum Jahr 2021 müssen die Hersteller einen CO2-Grenzwert von 95 g/km erreichen. Wird dieser Wert verfehlt, drohen Strafzahlungen. (AG/dpa)

 

 

 

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