Deutscher Automarkt im Mai mit deutlichem Verlust

VW in Wolfsburg. Foto: dpa
Auslieferungsturm von Neuwagen von Volkswagen in Wolfsburg. © dpa

Der deutsche Automarkt hat im Mai den Rückwärtsgang eingelegt. So gingen nach Zahlen des Kraftfahrt-Bundesamtes (KBA) im Vormonat die Neuzulassungen mit 305.075 Fahrzeugen um 5,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat zurück.

Nach den ersten fünf Monaten des Jahres liegt der Zuwachs auf dem deutschen Automarkt indes mit 1,49 Millionen Neuzulassungen mit 2,6 Prozent im Plus. Während der Anteil der privaten Zulassungen mit 38,8 Prozent leicht um 1,4 Prozent anstieg, ging er bei den gewerblichen um 9,9 Prozent auf 61,2 Prozent zurück.


Der Einbruch des Diesels setzt sich auch im Mai unverändert fort. Während benzinbetriebene Pkw um sechs Prozent zulegten, ging der Anteil von Dieselfahrzeugen um 27,2 Prozent zurück. Damit entfallen auf Selbstzünder nur noch 31,3 Prozent aller Neuzulassungen.

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Die Zahl der Elektro-Pkw stieg mit 2310 Neuzulassungen um 52 Prozent, die der Hybride mit 10.299 Fahrzeugen um 50,5 Prozent. Darunter befinden sich 2465 Plug-in-Hybride, ein Zuwachs von 6,1 Prozent. Der CO2-Ausstoß lag im Mai bei 130,5 g/km.

In der Betrachtung der einzelnen Marken konnten allein Volkswagen (+5,8 Prozent) und Mini (+2,5 Prozent) zulegen. Deutliche Rückgänge hatten BMW (-15,8 Prozent), Opel (-15,1 Prozent) und Mercedes mit 13,3 Prozent verzeichnen. Bei den Importeuren hatten DS (+45,2 Prozent), Jeep (+29,1 Prozent), Subaru (+13,0 Prozent) und Dacia (+10,8 Prozent) die größten Aufwärtsbewegungen. Bei den Importmarken lag Skoda mit einem Anteil von 5,9 Prozent vorn. Dahinter folgen Renault mit einem Anteil von 3,8 Prozent und Seat mit einem Anteil von 3,4 Prozent. (AG)

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