Porsche und Audi feiern Rekordjahr 2013

China und USA beflügeln

50 Jahre Porsche 911.
Das 911er-Jubiläum sorgte für steigende Absätze bei Porsche. © Porsche

Die beiden VW-Töchter Porsche und Audi blicken zufrieden auf das Jahr 2013 zurück. Sowohl die Ingolstädter als auch der Sportwagenhersteller aus Stuttgart konnten ihren Absatz deutlich steigern.

Porsche und Audi haben die Rekordergebnisse von 2012 im vergangenen Jahr erneut getoppt. Der Sportwagenhersteller aus Zuffenhausen verzeichnete mit 162.000 weltweiten Auslieferungen ein Plus von 15 Prozent gegenüber dem Jahr 2012. Audi setzte mit 1.575.500 verkauften Automobilen und einem Plus von 8,3 Prozent gegenüber 2012 einen neuen Bestwert.

Porsche zuversichtlich für 2014

Porsche konnte sich dabei in allen Regionen – selbst auf den schwächelnden Märkten Europa und Deutschland über dem Strich halten. Im größten Markt USA mit 42.323 Neuwagen wurde ebenso ein Plus von über 20 Prozent erzielt wie auch auf dem zweitgrößten Markt China, in dem insgesamt 37.425 Fahrzeuge an Kunden ausgeliefert wurden.

Dabei führte auch 2013 der Cayenne das Feld an. Mit 84.000 Verkäufen machte das SUV allein mehr als 50 Prozent des Absatzes aus. Der 911 wurde in seinem Jubiläumsjahr über 30.000 Mal verkauft. Und Porsche blickt zuversichtlich auf das neue Jahr. "Auch für die kommenden Monate sind wir optimistisch und freuen uns auf neue Impulse von Porsche Macan und 911 Targa", sagte Vertriebsvorstand Bernhard Maier.

Während der kleine Bruder des Cayenne bereits im November letzten Jahres Premiere feiern konnte und die Produktion in Leipzig bereits begonnen hat, lässt der Targa in der kommenden Woche auf der Automesse in Detroit die Hüllen fallen.

Audi erreicht Etappenziele früher

Auch Audi kann auf zweistellige Zuwachsraten zurückblicken, die die Verluste in Deutschland und Europa mehr als ausglichen. In China verzeichneten die Ingolstädter ein Plus über 21,2 Prozent und 491.989 Verkäufen, in den USA waren es 13,5 Prozent bei 158.061 verkauften Einheiten. "Wir haben für Audi im vergangenen Jahr eine wichtige Wegmarke gesetzt: Unser strategisches Etappenziel von 1,5 Millionen Auslieferungen haben wir zwei Jahre früher als geplant erreicht und sogar komfortabel übertroffen", sagt Audi-Chef Rupert Stadler.

Die neue Audi A3 Limousine punktete in vielen Regionen.
Die Audi A3 Limousine wird den Absatz weiter beflügeln Audi

Auf der Endgeraden des Jahres legte vor allem die neue A3-Generation zu. 202.300 Auslieferungen bedeuteten ein Plus von 18,6 Prozent. Ab dem kommenden Jahr wird die dann in den USA und China erhältliche A3 Limousine den Absatz weiter befeuern, dort werden Limousinen bevorzugt gefahren.

Auch die SUV konnten zulegen. Spitzenreiter Q5 schaffte gemeinsam mit dem Q3 und dem Q7 ein Plus von 23,8 Prozent bei 438.400 Verkäufen. (AG/TF)