China und Russland drücken Audi-Zahlen

Hohe Erwartungen an A4

Der Audi Q7 hat mindestens 218 PS zur Verfügung.
Der Audi Q7 hat mindestens 218 PS zur Verfügung. © Audi

Der schwächelnde chinesische Markt hat bei Audi Spuren hinterlassen. Trotzdem konnte die VW-Tochter aus Ingolstadt eine neue Bestmarke zum Halbjahr notieren.

Audi hat erstmals in der Unternehmensgeschichte mehr als 900.000 Fahrzeuge in den ersten sechs Monaten verkauft. Mit 902.400 Mobilen erzielte die VW-Tochter aus Ingolstadt ein Plus über 3,8 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. „2015 war für uns bisher ein Jahr der Herausforderungen. Wir stellen uns diesen erfolgreich und halten weiter Kurs", sagte Vertriebsvorstand Luca de Meo.

Audi in China im Juni im Minus

Allerdings bereiten die Märkte in China und Russland der Marke mit den vier Ringen Sorgen. Während in Russland das Minus von 32,3 Prozent bei 12.155 Verkäufen nicht überraschend kam, verlangsamte sich das Wachstum im Reich der Mitte nach den ersten sechs Monaten auf nur noch 1,9 Prozent bei 273.853 Einheiten. Der Juni wurde sogar mit 5,8 Prozent im Minus abgeschlossen.

Hoffnung auf bessere Zeiten ergeben sich durch die anstehenden Modellwechsel, besonders beim A4. Die Mittelklasse ist das meistverkaufte Modell des Unternehmens und kommt im vierten Quartal zunächst in Europa auf den Markt. In der Oberklasse ist im Juni der Q7 in einigen europäischen Märkten eingeführt worden. „Diese stehen für rund 40 Prozent unseres weltweiten Absatzes", so der Vertriebsvorstand. Besonderes Wachstum erhofft sich Audi bei dem SUV natürlich in den USA, in denen Audi nach sechs Monaten ein Plus von 11,0 Prozent bei 93.615 Fahrzeugen erzielen konnte. (AG)