Neuer Audi Q2 startet bei 25.000 Euro

Der neue Audi Q2. © Audi

Audi hat den Q2 einem Facelift unterzogen. Der kleinste Geländewagen des Ingolstädter Autobauers gibt es ab diesem Herbst mit einer neuen Front, aus der serienmäßig LED-Scheinwerfer strahlen.

Am Heck prangen retuschierte Rückleuchten und die Ausstattung wurde erweitert. Die Preise starten zunächst bei 27 197 Euro.


Wer beim Konfigurieren nicht stur am Einstiegsmodell festhält und sich nur ein paar nette Extras gönnt, erreicht schnell die 40.000-Euro-Marke. Daran dürfte sich auch in Zukunft nichts ändern. Die Modellpflege (intern PA = Produktaufwertung genannt), die Audi dem Q2 nach jetzt vier Jahren Bauzeit und immerhin über 80.000 in Deutschland verkauften Exemplaren gönnt, macht den Wagen rund 1.000 Euro teurer als zuvor. Die Basisvariante (Einliter-Dreizylinder, 110 PS) beginnt bei etwa 25.000 Euro.

Neue Connectdienste an Bord

Grund ist die umfangreichere Ausstattung. Serienmäßig an Bord sind jetzt LED-Scheinwerfer, das Infotainment MMI Radio plus mit DAB+, Bordcomputer, elektrisch verstellbare und beheizbare Spiegel, zwei USB-Anschlüsse, fürs knackigere Fahrgefühl eine Progressivlenkung und eine Erweiterung der elektronischen Assistenten. In das automatische Abstandssystem ACC wurde nun die Querführung mit einbezogen, der Q2 hält brav die Spur. Die Hände müssen dabei natürlich am Lenkrad bleiben.

Die Ingolstädter haben außen Grill und Frontschürze sowie innen Luftausströmer und Schaltknauf verändert und neue Connect-Dienste für das Infotainment wurden programmiert. Technisch bleibt es bei drei bekannten Benzinern und zwei Diesel, die es je nach Leistung mit Front- oder Allradantrieb, Schalt- oder Doppelkupplungsgetriebe gibt.
In den ersten Wochen hat Audi allerdings nur je einen Benziner und Diesel mit jeweils 110 kW/150 PS im Angebot: Der Ottomotor ermöglicht dabei ein Spitzentempo von 218 km/h und verbraucht bestenfalls 5,1 Liter (117 g/km CO2). Für den Diesel nennt Audi eine Höchstgeschwindigkeit von 210 km/h, einen Normverbrauch ab 4,6 Litern und einen CO2-Ausstoß von 122 g/km. (dpa/SP-X))

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