Elektroautos: Angebot an neuen Modellen wächst

Für den Porsche Taycan liegen bereits 20.000 Interessensbekundungen vor. © Markus Altmann

Derzeit ist das Angebot an Elektroautos noch überschaubar. Doch in diesem Jahr werden immer mehr Modelle auf den Markt kommen.

Man könnte meinen, dass es jetzt angesichts der angekündigten Modelle mit der Elektromobilität richtig los geht. Doch da irrt man sich. So gibt es zwar immer neue E-Modelle der verschiedenen Hersteller, doch das heißt nicht, dass man sie auch zeitnah bekommt.


So müssen Interessenten eines Kia e-Niro zwölf Monate auf ihr Auto warten, ähnlich geht es Interessenten eines Hyundai Kona electric oder des Kia e-Soul, der in Kürze vorgestellt wird. Kunden müssen sich also in Geduld üben – und das nicht nur bei den Importeuren.

Neue Modelle bis Ende des Jahres

Der e-tron von Audi. Foto: Audi
Audi fährt mit dem e-tron in die vollelektrische Welt. Foto: Audi

Seit Frühjahr erhältlich : Der Audi e-Tron ist Ingolstadts Antwort auf das Tesla Model X basiert auf dem Mittelklasse-SUV Q5. Der 80.000-Euro-Stromer leistet 408 PS und soll bis zu 400 Kilometer pro Akkufüllung fahren.

Kia E-Niro: Modisches Mini-SUV, kombiniert mit neumodischem E-Antrieb. Ab 34.300 Euro gibt es Alltagstauglichkeit, bis zu 204 PS und bis zu 455 Reichweite. Leider mit hoher Wartezeit.

Kia E-Soul: Die Antriebstechnik übernimmt der Soul vom Niro, die Karosserie ist kantiger und enger geschnitten als beim Schwestermodell. Die Preise dürften bei rund 30.000 Euro starten. In einer Woche liegen genauere Infos für das Modell der Koreaner vor.

Tesla Model 3: Die Mittelklasselimousine soll für die US-Amerikaner den Massenmarkt erobern. In Deutschland gibt es aber zunächst nur die leistungs- (462 PS) und reichweitenstarken (bis 560 km) Modelle. Die Preise starten entsprechend hoch bei 53.800 Euro.

Diese Autos kommen im Sommer

Der Mercedes EQC kommt Anfang 2019 auf den Markt. Foto: Daimler

Mercedes EQC: Das Stuttgarter Gegenstück zu Audi E-Tron und Tesla Model X. Auch die Daten sind ähnlich: 408 PS Leistung, 450 Kilometer Reichweite. Preis: rund 70.000 Euro.

Renault Zoe: Der erste Zoe zählt zu den wenigen erschwinglichen und alltagspraktischen E-Autos. Der Neue dürfte an Reife und Reichweite zulegen.
Herbst und Winter

Audi E-Tron Sportback: Die schlankere, coupéhafte Variante des E-Tron, technisch aber weitgehend identisch.

Porsche Taycan: Das erste von Grund auf für E-Mobilität gebaute Auto der deutschen Premiumhersteller. Die größere Batterie bringt es auf eine Reichweite von 500 Kilometern. Mit dem Potenzial, Tesla alt aussehen zu lassen? Die Preise dürften sechsstellig ausfallen Der Taycan mit kleiner Batterie wird unter 100.000 Euro kosten.

Wohl erst Anfang 2020

Der DS3 Crossback E-Tense. Foto: DS

Peugeot e-208: Mit dem Generationswechsel zieht der E-Antrieb ins den französischen Kleinwagen ein – mit 136 PS und 340 Kilometern Reichweite. Eine Opel-Corsa-Variante folgt. Der Bestellstart für beide Varianten soll im ersten Halbjahr erfolgen,

VW I.D.: Das Volks-Elektroauto muss für den Konzern ein Erfolg werden. Entsprechend hoch sind die Erwartungen. VW verspricht bis zu 330 Kilometer Reichweite und einen Basispreise deutlich unter 30.000 Euro.

DS 3 Crossback E-Tense: Die edle Opel-Schwester DS eröffnet mit einem stylischen Mini-SUV die Elektro-Offensive des französischen PSA-Konzerns. Die Leistung soll bei rund 136 PS liegen, die Reichweite oberhalb von 300 Kilometern. (SP-X)