Audi feiert Rekord in China

Über 30.000 Verkäufe im Februar

Eine chinesische Mitarbeiterin montiert das Audi-Emblem. © dpa

Audi hat zum ersten Mal in China mehr als 30.000 Autos in einem Monat verkauft. Bis Ende 2013 sollen deshalb das Händlernetz sowie die Produktionskapazitäten ausgebaut werden.

Audi fährt in China weiterhin auf der Erfolgsspur. Im Februar erzielte die VW-Tochter mit 31.352 Verkäufen einen neuen Rekord und steigerte den Absatz im Vergleich zum Februar 2011 um 66 Prozent. "Wir haben im Februar so viele Autos wie noch nie in China verkauft", sagt Peter Schwarzenbauer, Vorstand für Marketing und Vertrieb, "diesen Erfolgskurs wollen wir 2012 beibehalten und weiter zweistellig zulegen."

Audi A4L legt um 77 Prozent zu

Ein Absatzplus von 77 Prozent schaffte die Langversion des A4 mit 8564 verkauften Einheiten. Der A6L konnte gar 9371 Mal verkauft werden und legte um 25 Prozent zu, obwohl bei der Baureihe ein Modellwechsel ansteht. Der Q5 wurde 7480 Mal verkauft.

Insgesamt hat Audi in den ersten beiden Monaten mit 58.558 Verkäufen in China und Hongkong im Vergleich zu den beiden ersten Monaten des Vorjahres um 42 Prozent zugelegt. Aufgrund des Wachstums will Audi bis Ende 2013 das Händlernetz von derzeit 230 auf rund 400 Standorte erweitern. Dann wird auch das zweite Werk im Süden Chinas Fahrzeuge produzieren. Als Ziel bis 2015 hat Audi 700.000 Autos pro Jahr angegeben. (AG/TF)