Rabatte beflügeln Audi-Absatz im Juli

Der Audi TTS bietet gute Fahrleistungen. © Audi

Die VW-Tochter Audi hat im Juli beim Autoabsatz auch dank Rabatten zulegen können. Im vergangenen Monat lieferte Audi insgesamt 165.350 Autos aus.

Das waren 7 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. „Dies ist auf einen Sondereffekt durch den Abverkauf bevorrateter Modelle zurückzuführen“, hieß es in eine Mitteilung des Unternehmens vom Donnerstag. Mit Blick auf die Umstellung auf den ab 1. September gültigen Prüfzyklus WLTP (Worldwide Harmonised Light-Duty Vehicles Test Procedure) habe der Autobauer die Händler vorausschauend mit Modellen versorgt.


Insbesondere in Europa fiel das Plus mit über 14 Prozent deutlich aus, vor allem wegen starker Verkäufe in Deutschland und Spanien.

WLTP stellt Audi vor Herausforderung

In Deutschland verzeichnete Audi im Juli ein Plus von 37,5 Prozent auf 32.489 Autos. Damit verringerte sich das Auslieferungsminus nach sieben Monaten auf 0,9 Prozent. In den USA konnte der Autobauer mit 19.221 Fahrzeugen um mehr als zwei Prozent zulegen. Per Juli liegt in den USA das Wachstum mit 127.163 bei 4,4 Prozent.

„In den nächsten Monaten werden uns aber Herausforderungen wie die größte Modelloffensive unserer Geschichte ebenso wie die Umstellung auf WLTP weiter intensiv fordern“, sagte Audi-Interims-Chef Bram Schot. Insgesamt steht für die Ingolstädter nach sieben Monaten ein Plus von 4,8 Prozent auf 1,11 Millionen Autos zu Buche. Konkurrent Daimler hat von der Stammmarke Mercedes-Benz bis dahin 1,36 Millionen Autos verkauft, BMW legt seine Zahlen erst noch vor. (AG/dpa)

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