Audi auch im Februar mit Absatzrückgang

Probleme mit WLTP

Die Studie Audi Q4 e-tron. Foto: dpa
Audi-Chef Bram Schot präsentiert die Studie Q4 e-tron. © Audi

Audi hat weiter Probleme mit dem neuen Verbrauchstest WLTP. Im Februar musste die VW-Tochter einen Absatzrückgang von 8,5 Prozent hinnehmen.
Insgesamt setzte der Autobauer aus Ingolstadt weltweit 119.800 Fahrzeuge ab, wie das Unternehmen am Freitag mitteilte. Im wichtigen chinesischen Markt verzeichnet der Konzern dennoch ein leichtes Plus: Der Absatz stieg auf 40.084 Automobile und liegt damit 1,8 Prozent über dem Vergleichswert aus 2018.

„Die eingeschränkte Verfügbarkeit von Modell-Varianten aufgrund von WLTP sowie einer herausfordernden Anlauf-Situation war auch im Februar noch spürbar“, sagte Audi-Vertriebschef Martin Sander laut Mitteilung.


Auch BMW mit Einbußen

In den USA konnte Audi im Vormonat 13.560 Autos (- 12,2 Prozent) ausliefern. Als Grund dafür gab der Autobauer das schwache Marktumfeld und den anstehende Modellwechsel des Volumenmodells Q3 an. Audi hatte Anfang der Woche auf dem Genfer Autosalon die Hybrid-Varianten der Modelle A8, A7 Sportback, A6 und Q5 sowie eine Vorschau auf den Audi e-tronSportback und das Showcar Q4 e-tron Concept präsentiert.

Am Freitagmorgen hatte BMW bereits die Absatz-Zahlen berichtet. Bei den Münchnern hat der Modellwechsel bei der 3er Reihe für einen Rückgang gesorgt. Im Februar sind die Auslieferungen der Marke BMW um 4,7 Prozent auf 148. 012 Fahrzeuge gefallen, hieß es. Die neuesten Absatzzahlen vom Konkurrent Daimler stehen noch aus. (dpa)