Audi A3 Sportback: Ende der Gymnastik

Start im Februar

Audi A3 Sportback.
Der Audi A3 Sportback kommt im Februar auf den Markt. © Audi

Bislang ist der Audi A3 nur als Dreitürer auf dem Markt. Entsprechend müssen sich Mitfahrer mit gymnastischen Übungen in den Fond zwängen. Das ist ab Februar vorbei. Dann kommt der Sportback.

Der Audi A3 ist elegant, ohne Frage. Doch wer im Kompaktklassemodell der VW-Tochter in den Fond klettern muss, dem dürfte das ziemlich egal sein. Denn etwas Gelenkigkeit ist dafür schon vonnöten. Doch damit ist ab Februar Schluss, denn dann schickt der Ingolstädter Autobauer nach dem Dreitürer die fünftürige Version des A3 auf den Markt. Sportback nennt Audi traditionsgemäß diese Modellvariante. Ab 23.400 Euro steht sie dann bei den Händlern und kostet damit 900 Euro Aufpreis zur dreitürigen Variante.

A3 Sportback sieben Zentimeter länger

Im Vergleich zu dieser ist der Sportback um rund sieben Zentimeter in der Länge auf rund 4,30 Meter gewachsen und liegt damit ungefähr auf dem Niveau seines Vorgängers. Dank eines gestreckten Radstandes herrschen vor allem im Fond bessere Platzverhältnisse. Und auch der Gepäckraum fällt mit 380 Litern größer aus, wenn auch nur um 10 Liter. Praktische Serien-Detail wie ein variabler Ladeboden, Haken und Verzurrösen erhöhen den Alltagsnutzen.

Das Motorenprogramm entspricht dem des Dreitürers. Zum Start gibt es zwei Turbobenziner mit 1,4 beziehungsweise 1,8 Litern Hubraum und 90 kW/122 PS sowie 132 kW/180 PS. Einziger Diesel ist ein 110 kW/150 PS starker 2,0-Liter-Motor. Später folgen ein besonders sparsamer 1,6-Liter-Diesel sowie eine 135 kW/184 PS starke Ableitung des 2,0-Liter-Selbstzünders. Auf Benzinerseite ergänzen ein 1,2-Liter-Turbo mit 77 kW/105 PS und ein 1,4-Liter-Turbo mit 103 kW/140 PS das Angebot.

Als besonders umweltfreundliche Variante debütiert 2013 ein Erdgasmotor auf Basis des 1,4-Liter-Turbobenziners mit 81 kW/110 PS, der, mit einem eigens von Audi bereitgestellten Bio-Erdgas betankt, weniger als 30 Gramm CO2 pro Kilometer ausstoßen soll. 2014 folgt zudem eine Variante mit Plug-in-Hybrridantrieb. (AG/SP-X)