Aston Martin elektrifiziert Kleinstwagen Cygnet

Luxusausgabe des Toyota iQ

Der Aston Martin Cygnet wird elektrifiziert © Aston Martin

Aston Martin will sein kleinstes Modell elektrifizieren. Der Cygnet, die Luxusausgabe des Toyota iQ soll ab 2013 auch als Elektro-Auto verfügbar sein.

Die Luxusausgabe des Kleinstwagens Toyota iQ, der Aston Martin Cygnet, soll genau wie sein japanischer Bruder mit rein elektrischem Antrieb aufgelegt werden. Wie das britische "Car Magazine" berichtet, soll der kleine Luxus-Stromer im Jahr 2013 auf den Markt kommen. Der Toyota iQ EV soll hingegen noch im laufenden Jahr 2011 im Rahmen eines Leasingprogramms über die Straßen Europas rollen.

Reichweite bis zu 105 Kilometern

Den Antrieb wird der Aston vermutlich eins zu eins vom iQ übernehmen, der von einem 47 kW/64 PS starken E-Motor angetrieben wird. Die Lithium-Ionen-Batterie mit einer Kapazität von elf kWh und 270 Volt Nennspannung befindet sich unter den Sitzen. So bleibt der gesamte Platz im Innenraum und im Kofferraum erhalten. Der Prototyp der Japaner beschleunigt in 14 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100 und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 125 km/h. Die Reichweite liegt bei 105 Kilometern. Sind die Akkus erst einmal leer gefahren, können sie innerhalb von vier Stunden an einer herkömmlichen Steckdose wieder aufgeladen werden.

Der Grund, warum Aston Martin eine Stromversion des Cygnet auf den Markt bringen will, sind die teilweise strengen CO2-Auflagen, die auf vielen Märkten der Welt die Automobilhersteller zur Verbrauchsreduzierung zwingen. Mit dem kleinen Elektromobil kann der ansonsten nur PS-starke Modelle im Portfolio habende Autobauer seinen Flottenverbrauch im Handumdrehen senken. (mid)

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Der diplomierte Religionspädagoge arbeitete neben seiner Tätigkeit als Gemeindereferent einer katholischen Kirchengemeinde in Berlin in der Sportredaktion der dpa. Anfang des Jahrtausends wechselte er zur Netzeitung. Seine Spezialgebiete waren die Fußball-Nationalelf sowie der Wintersport. Ab 2004 kam das Autoressort hinzu, ehe er 2006 die Autogazette mitgründete. Seit 2018 ist er als freier Journalist unterwegs.