Aria: Von Null auf Tausend

Supersportwagen FXE

Der Aria FXE. Foto: Aria
Der Aria FXE soll 2019 auf den Markt kommen. © Aria

Mit der amerikanischen Firma Aria stößt ein weiterer Autohersteller in den Bereich der Supersportwagen vor. Allerdings muss man beim FXE sich noch ein wenig in Geduld üben – am besten mit Sparen.

Der Reigen über 1000 PS starker Sportwagen darf bald ein neues Mitglied in seinen Reihen begrüßen: Möglicherweise schon 2019 will die in Kalifornien beheimatete Firma Aria, ein Experte für Fahrzeugentwicklung und Leichtbau-Komponenten, mit dem FXE einen 858 kW/1166 PS leistenden Extrem-Keil auf den Markt bringen.


Obwohl Aria als Spotwagenhersteller Neuling auf dem PS-Protz-Parkett ist, hinterlässt der FXE einen ausgereiften Eindruck. Der fast 4,50 Meter lange und 1,14 Meter flache Zweisitzer sieht alles andere als nach Bastelbuden-Lösung aus. Die aerodynamisch fein austariert wirkende Karosserie verspricht nicht nur optisch extreme Fahrleistungen, sie hilft auch dank Leichtbauweise, diese umzusetzen. Unter anderem ein Karbon-Chassis in Monocoque-Bauweise, Karosserieteile aus Carbon sowie einige Titanbauteile sorgen für ein Gewicht von weniger als 1,6 Tonnen.

Aria FXE mit drei Motoren unterwegs

Damit ist der FXE zwar kein radikaler Leichtbau-Renner, doch stecken unter der Carbonhaut gleich drei Motoren und eine immerhin 10 kWh große Batterie. Der Akku versorgt zwei an der Vorderachse montierte Elektroaggregate mit Strom, während ein Kompressor-V8 mit 6,2 Liter Hubraum via Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe die Hinterachse unter Druck setzt.

Aria gibt neben den 1166 PS auch mächtige 1784 Newtonmeter Drehmoment an. Entsprechend soll die Sprintzeit aus dem Stand auf Tempo 100 nur etwas über drei Sekunden dauern, die Höchstgeschwindigkeit beträgt laut Hersteller 354 km/h.

Einen genauen Termin für den Marktstart nennt Aria nicht. Noch befindet sich der FXE in der Entwicklung. Auch zum Preis werden keine Angaben gemacht. Diesen wird Aria vorerst nur Kaufinteressenten verraten, die in jedem Fall einige hunderttausend Euro locker machen werden. (SP-X)

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Der diplomierte Religionspädagoge arbeitete neben seiner Tätigkeit als Gemeindereferent einer katholischen Kirchengemeinde in Berlin in der Sportredaktion der dpa. Anfang des Jahrtausends wechselte er zur Netzeitung. Seine Spezialgebiete waren die Fußball-Nationalelf sowie der Wintersport. Ab 2004 kam das Autoressort hinzu, ehe er 2006 die Autogazette mitgründete. Seit 2018 ist er als freier Journalist unterwegs.

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