Nach Weinfest Auto stehen lassen

Verstärkte Kontrollen

Der Kater kommt manchmal schon früher als erwartet.
Autofahrer sollten nach einer durchzechten Nacht an den Restalkohol im Blut denken. © HUK

Wein- und Herbstfeste haben in den kommenden Wochen Hochkonjunktur. Ein Glas kann bei einem folgenden möglichen Unfall nicht nur finanzielle Konsequenzen nach sich führen.

Mit dem Ende des Sommers beginnt die Hochzeit von Weinfesten und Erntedankfeiern. In ländlichen Regionen verstärkt die Polizei daher die Verkehrskontrollen. Nicht nur deshalb ist nach dem Genuss von Wein, Bier und Schnaps der Griff nach dem Zündschlüssel des Autos tabu.

Ausfallerscheinungen ab 0,3 Promille

Bereits mit 0,3 Promille und damit verbundenen Ausfallerscheinungen geht die Rechtsprechung von einer relativen Fahruntüchtigkeit aus, die bei einer Kollision mit einem anderen Fahrzeug strafrechtliche Konsequenzen haben kann. Definitiv Schluss mit lustig ist es bei einem Verstoß gegen die 0,5-Promillegrenze. Hier drohen 500 Euro Bußgeld, vier Punkte in Flensburg und ein Monat Fahrverbot.

Finger weg vom Steuer heißt es übrigens auch für den Tag danach. Wer zu tief ins Glas geschaut hat, hat auch am nächsten Morgen bei vermeintlich klarem Kopf noch Restalkohol im Blut. Und der ist in der Polizeikontrolle nachweisbar. Als Faustregel gilt: Ein gesunder Körper baut in einer Stunde etwa 0,1 Promille Alkohol ab.

Das Alkoholverbot gilt übrigens nicht nur für Autofahrer. Auch wer alkoholisiert Rad fährt, kann den Führerschein verlieren. Ab 1,6 Promille ordnen die Behörden laut dem Automobilclub Kraftfahrer-Schutz (KS) in der Regel eine Medizinisch-Psychologische Untersuchung an. (SP-X)

Vorheriger ArtikelToyota Corolla bleibt an der Spitze
Nächster ArtikelNeuer Einstieg beim Nissan Navara
Der diplomierte Religionspädagoge arbeitete neben seiner Tätigkeit als Gemeindereferent einer katholischen Kirchengemeinde in Berlin in der Sportredaktion der dpa. Anfang des Jahrtausends wechselte er zur Netzeitung. Seine Spezialgebiete waren die Fußball-Nationalelf sowie der Wintersport. Ab 2004 kam das Autoressort hinzu, ehe er 2006 die Autogazette mitgründete. Seit 2018 ist er als freier Journalist unterwegs.