Staugefahr in Wintersportgebieten

Deutlich weniger Reisende unterwegs

Besonders in den Skigebieten ist die Staugefahr groß © DVR

Nach den Weihnachtsferien ist die Staugefahr am Wochenende vom 9. bis 11. Januar nur noch punktuell spürbar. Allerdings sollte auf der Fahrt in die Berge mehr Zeit einkalkuliert werden.

Die Autofahrer dürften am kommenden Wochenende ohne große Störungen auf den Fernstraßen ihr Ziel erreichen. Laut dem ADAC sind nach den Weihnachtsferien deutlich weniger Reisende unterwegs. Zudem gibt es weniger Baustellen, die den Verkehrsfluss stören. Aufgrund der klimatischen Bedingungen sollen aber laut dem Verkehrsclub bei Fahrten in die Wintersportregionen mehr Zeit einkalkuliert werden, da dort vermehrt Tagesausflügler oder Reisende, die nicht an die Ferien gebunden sind, unterwegs sein werden. Zudem kehren am Wochenende die Urlauber aus Hessen zurück, da dort erst am kommenden Montag die Schule wieder beginnt. Der ADAC erwartet deshalb auf folgenden Strecken ein erhöhtes Verkehrsaufkommen:

• A 3 Nürnberg – Würzburg – Frankfurt
• A 4 Chemnitz – Erfurt – Kirchheimer Dreieck
• A 5 Basel – Karlsruhe – Frankfurt
• A 6 Mannheim – Heilbronn – Nürnberg
• A 7 Füssen – Ulm – Würzburg
• A 8 Salzburg – München – Karlsruhe
• A 9 Nürnberg – München
• A 93 Kufstein – Inntaldreieck
• A 95 München – Garmisch-Partenkirchen
• A 99 Umfahrung München

ein ähnliches Bild zeichnet sich im benachbarten Ausland ab. Auch hier wird es ruhig bleiben, doch die Strecken von und in die Berge werden stärker frequentiert sein. Um nicht von Fahrtbeginn im Stau zu stehen, klicken Sie auf den Staumelder der Autogazette, der die Stockungen auf den deutschen Fernstraßen anzeigt und sich alle fünf Minuten aktualisiert. (AG)

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Der diplomierte Religionspädagoge arbeitete neben seiner Tätigkeit als Gemeindereferent einer katholischen Kirchengemeinde in Berlin in der Sportredaktion der dpa. Anfang des Jahrtausends wechselte er zur Netzeitung. Seine Spezialgebiete waren die Fußball-Nationalelf sowie der Wintersport. Ab 2004 kam das Autoressort hinzu, ehe er 2006 die Autogazette mitgründete. Seit 2018 ist er als freier Journalist unterwegs.