Urlaubsheimkehrer sorgen für viele Staus

Urlaubsheimkehrer sorgen für viele Staus
Zähfließender Verkehr auf der Autobahn © dpa

Auf die Autofahrerinnen und Autofahrer warten am nächsten Wochenende viele Staus. Dafür sorgt starker Rückreiseverkehr nicht nur aus dem Süden.

Aufgrund der Urlaubsheimkehrer ist am letzten August-Wochenende auf vielen Fernstraßen mit Staus und stockendem Verkehr zu rechnen. So enden in acht deutschen Bundesländern, darunter Niedersachsen, Hessen und Sachsen, demnächst die Sommerferien.


Die Autoclubs ADAC und ACE rechnen am 28. und 29. August daher mit erhöhtem Verkehrsaufkommen vor allem auf den Autobahnen in Richtung Norden und auf den Rückreiserouten von den deutschen Küsten. Dicht werden dürfte es auch auf Zufahrtsstraßen bekannter Ausflugsgebiete und den Fernstraßen zur und von der Nord- und Ostsee.

In Nordrhein-Westfalen erschweren Autobahnsperren auf der A 1 und der A 61 wegen Überflutungen immer noch das Durchkommen. In Richtung der Urlaubsgebiete entspannt sich die Lage für die Autofahrer dagegen zusehends. Staugefahr besteht nach Angaben der Clubs vor allem in Süddeutschland.

Auf diesen Routen wird es voll

A 1 Bremen – Lübeck
A 2 Hannover – Braunschweig
A 3 Passau – Nürnberg – Würzburg – Frankfurt/Main
A 4 Kirchheimer Dreieck – Erfurt – Dresden
A 5 Basel – Karlsruhe – Frankfurt/Main
A 7 Hamburg – Flensburg
A 7 Füssen/Reutte – Ulm – Würzburg
A 8 Salzburg – München – Stuttgart
A 9 München – Nürnberg
A 61 Ludwigshafen – Koblenz – Mönchengladbach
A 72 Hof – Chemnitz
A 19 Rostock – Dreieck Wittstock/Dosse
A 24 Hamburg – Berlin
A 81 Singen – Stuttgart
A 93 Kufstein – Inntaldreieck
A 95/B 2 München – Garmisch-Partenkirchen
A 99 Umfahrung München

Wer Stoßzeiten umgehen kann, spart unterwegs Zeit und Nerven. Der ADAC empfiehlt, den Vormittag und den frühen Nachmittag des Samstags sowie den Sonntagnachmittag für Fahrten zu meiden. Auch am Freitagnachmittag loszufahren, kann direkt in den Stau führen.

Im benachbarten Ausland haben demnach das größte Staurisiko klassische Urlaubsrouten, darunter Tauern-, Fernpass-, Brenner-, Karawanken- und Gotthard-Route sowie die Fernstraßen von und zu den italienischen, kroatischen und französischen Küsten. Weiter besonders häufig angesteuert werde auch der Gardasee, so der ACE. An den deutschen Grenzübergangspunkten wird es aufgrund der Einreisekontrollen zu Wartezeiten kommen. Darauf sollten sich Reisende am kommenden Wochenende einstellen. (AG/dpa)

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