Spritpreise sind erneut leicht gesunken

Tanken ist derzeit günstig geworden. © dpa

Autofahrer können sich freuen. Nach einer Auswertung des ADAC sind die Spritpreise in Deutschland erneut leicht gesunken.

Wie der Automobilclub am Mittwoch mitteilte, lag der Preis für einen Liter Super E10 im bundesweiten Tagesdurchschnitt 1,256 Euro. Das sind 0,4 Cent weniger als noch eine Woche davor.


Diesel verbilligte sich um einen halben Cent auf 1,088 Euro. Noch zu Jahresbeginn hatten die Spritpreise deutlich höher gelegen, waren dann aber im Verlauf der Krise kräftig abgestürzt. Nach einem Tiefpunkt Anfang Mai ging es dann einige Wochen wieder kräftig bergauf, bevor die gegenwärtige Stabilisierung einsetzte. Freuen können sich über die gesunkenen Spritpreise vor allem Reisende.

Schwankungen im Tagesverlauf

Deutlich stärker als der bundesweite Tagesdurchschnitt schwanken die Benzinpreise im Tagesverlauf. Am günstigsten ist Sprit typischerweise in den Abendstunden, am teuersten am Morgen. Auch je nach Region gibt es große Unterschiede: Am Dienstag, 11 Uhr – das ist eine eher teure Tankzeit – war Berlin mit im Schnitt 1,259 Euro je Liter E10 das günstigste Bundesland für Tankende, gefolgt von Rheinland-Pfalz und Bayern.

Am teuersten war Hamburg mit 1,325 Euro je Liter. Bei Diesel war ebenfalls Berlin mit 1,084 Cent je Liter am billigsten. Im teuersten Bundesland Bremen waren 5,8 Cent mehr fällig. Wie der Automobilclub mitteilte, ist die Fahrt an die Tankstelle vor allem zwischen 18 und 22 Uhr am günstigsten.

Preise vergleichen

Wer zudem Geld beim Tanken sparen will, der sollte die Preise an den Tankstellen vergleichen. Denn zwischen Freien Tankstellen und Markentankstellen gibt es häufig deutliche Preisunterschiede. Die Kraftstoffpreise werden stark vom Rohölpreis bestimmt. So kostet ein Barrel der Sorte Brent aktuell knapp 43 Dollar. Damit steht er auf einem ähnlichen Niveau wie in der vergangenen Woche.

Autofahrer können den Verbrauch ihres Fahrzeuges zudem durch eine umsichtige Fahrweise positiv beeinflussen. Wer früher in den nächst höheren Gang schaltet, der kann den Verbrauch seines Autos reduzieren. (mit dpa)

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