Nochmals volle Autobahnen wegen Rückreiseverkehr

Nochmals volle Autobahnen wegen Rückreiseverkehr
Stau auf der A6 Richtung Stuttgart. © dpa

Autofahrer müssen sich am Wochenende nochmals auf eine Vielzahl von Staus einstellen. Volle Autobahnen wird es laut der ADAC-Stauprognose vor allem im Süden geben.

Damit endet aber zugleich die letzte große Reisewelle des Sommerurlaubsverkehr. Für einen starken Zuwachs des Verkehrs ist dabei vor allem durch das Ferienende in Bayern und Baden-Württemberg an diesem Wochenende zu rechnen, der gerade in Süddeutschland für Verzögerungen auf den Autobahnen sorgen wird.


Zu Staus dürfte es aber nicht nur auf den Autobahnen kommen, sondern am Samstag und Sonntag auch auf den Zufahrtsstraßen in die Ausflugsgebiete. Auch wenn nun in allen anderen Bundesländern die Sommerferien bereits zu Ende gegangen sind, sind immer noch zahlreiche Urlauber mit ihrem Auto unterwegs. Autofahrer müssen sich angesichts von 900 Baustellen auch hier auf Verzögerungen einstellen. Gerade im September nimmt hier die Bautätigkeit deutlich zu.

Auf diesen Strecken wird es voll werden

• Fernstraßen Richtung Nord- und Ostsee und zurück
• A 1 Puttgarden – Hamburg – Bremen
• A 3 Passau – Nürnberg – Würzburg
• A 5 Basel – Karlsruhe
• A 6 Mannheim – Heilbronn – Nürnberg
• A 7 Flensburg – Hamburg
• A 7 Füssen/Reutte – Ulm – Würzburg
• A 8 Salzburg – München – Stuttgart
• A 9 München – Nürnberg – Halle/Leipzig
• A 81 Singen – Stuttgart
• A 93 Kufstein – Inntaldreieck
• A 95/B 2 München – Garmisch-Partenkirchen
• A 99 Umfahrung München

Nicht besser sieht die Verkehrssituation am Wochenende auf den Fernstraßen im benachbarten Ausland aus: Insbesondere in Österreich, Slowenien, Italien und der Schweiz sind viele Fernstraßen staugefährdet. So enden außer in Bayern und Baden-Württemberg die Sommerferien auch in sechs österreichischen Bundesländern.

Wie immer zählen auch an diesem Wochenende die Tauern-, Fernpass-, Brenner-, Karawanken-, Rheintal- und Gotthard-Route und die Zufahrtsstraßen der Ausflugsregionen zu den belasteten Strecken. Zwar werden die Wartzeiten an den Grenzen wegen der Corona-Kontrollen kürzer, doch auch hier sollten Autofahrer etwas länger einplanen.

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