ADAC bietet mobile Ladehilfe für Elektroautos

Der mobile Charger im Hyundai Ioniq. © Hyundai

Der ADAC bietet Fahrern eines mit leerer Batterie liegen gebliebenen Elektroautos mobile Ladehilfe an. Ein entsprechendes Pilotprojekt läuft derzeit in Hamburg und Duisburg.

Wie der Automobilclub am Mittwoch mitteilte, setze man hierzu einen Hyundai ein, der andere Elektrofahrzeuge mit Strom aufladen kann. Die nun vom ADAC offerierte Ladehilfe ist Service nicht für Mitglieder, sondern eine Assistance-Dienstleistung im Auftrag der Hersteller, so der Autoclub.


Das für den mobile Ladeservice zum Einsatz kommende Fahrzeug ist ein Hyundai Ioniq Mobile Charger. „Technologisch herausfordernd ist, dass dieses Stromspenderfahrzeug auch selbst rein elektrisch unterwegs ist“, sagte Ludger Kersting, Geschäftsführer der ADAC Service GmbH.

Pilotprojekt läuft zwei Jahre

Das Pilotprojekt in den beiden Städten läuft zunächst für zwei Jahre. Für den ADAC sei diese Ladehilfe angesichts des wachsenden Marktes an E-Autos wichtig, um so Erfahren in diesem Bereich zu sammeln, wie Kersting sagte.

Der ADAC bietet in Hamburg und Duisburg mobile Ladehilfe. Foto: Hyundai

Bei der Ladehilfe handelt es sich im sogenanntes V2V-Charing (Vehicle-to-Vehicle). Dabei lädt ein Elektroauto ein anderes auf, das wegen leerer Batterie liegengeblieben ist. Geladen wird mit Gleichstrom (DC-DC). Verwendet werden CCS-Stecker (Combined Charging System). Der Ladevorgang dauert 15 Minuten. Damit kann eine Fahrleistung von 25 Kilometern erreicht werden. Ein spezieller im Spenderfahrzeug verbauter Mechanismus sorgt dafür, dass dessen Batteriekapazität nicht soweit absinkt, dass es selbst nicht mehr fahren kann. So wird der Ladevorgang beim Spenderfahrzeug abgebrochen, wenn bei ihm ein der Ladestand unter 30 Prozent sinkt.

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