ADAC und ehemaliger Pressechef einigen sich

Schadensersatz geleistet

Der ehemalige ADAC-Pressechef Michael Ramstetter.
Der ehemalige ADAC-Pressechef Michael Ramstetter. © ADAC

Nach monatelangen Auseinandersetzungen haben der ADAC und der frühere Pressechef Michael Ramstetter eine außergerichtliche Einigung erzielt. Ramstetter hatte nach Manipulationen den Verkehrsclub in eine tiefe Krise gestürzt.

Der ADAC hat sich nach monatelangen Auseinandersetzungen mit seinem fristlos gekündigten Pressechef Michael Ramstetter geeinigt. Ramstetter habe Schadenersatz geleistet, sagte eine ADAC-Sprecherin am Montag in München und bestätigte damit einen Bericht der «Süddeutschen Zeitung». Damit sei eine außergerichtliche Einigung erreicht worden. Zu der Höhe des geleisteten Schadenersatzes äußerte sich der ADAC nicht. «Im Übrigen wurde Stillschweigen vereinbart.»

Manipulationen beim ADAC-Preis «Gelber Engel»

Ramstetter hatte im Januar Manipulationen beim ADAC-Preis «Gelber Engel» zugeben und den ADAC damit in eine tiefe Krise gestürzt. Nachdem ein Prüfbericht der Beratungsfirma Deloitte den Verdacht auf Fälschungen bestätigt hatte, wurde Ramstetter fristlos gekündigt. Er wehrte sich aber vor Gericht gegen Schadenersatzforderungen und die Kündigung. (dpa)

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Der diplomierte Religionspädagoge arbeitete neben seiner Tätigkeit als Gemeindereferent einer katholischen Kirchengemeinde in Berlin in der Sportredaktion der dpa. Anfang des Jahrtausends wechselte er zur Netzeitung. Seine Spezialgebiete waren die Fußball-Nationalelf sowie der Wintersport. Ab 2004 kam das Autoressort hinzu, ehe er 2006 die Autogazette mitgründete. Seit 2018 ist er als freier Journalist unterwegs.